Was muss ein Polizeipferd können?

Von: red
Letzte Aktualisierung:

Egal, ob es knallt, ein Feuerwerkskracher Funken sprüht oder Fußballfans mit Fahnen wehen. Ein Polizeipferd muss gelassen bleiben. Das muss es lernen, denn Pferde sind von Natur aus Fluchttiere.

Bei der Polizei müssen die Tiere deshalb Sachen machen, vor denen sie normalerweise Angst haben. Da sollen sie zum Beispiel über eine Plane gehen, die auf dem Boden liegt. Oder jemand schüttelt einen Sack, in dem Dosen rappeln. So sollen die Tiere den Schrecken vor Geräuschen und plötzlichen Bewegungen verlieren.

Damit das funktioniert, braucht es eine Menge Vertrauen zwischen dem Pferd und dem Reiter. Denn wenn der Mensch ruhig bleibt, verlässt sich das Pferd auf ihn und wird mutig und gelassen. Die Polizei nimmt für ihre Pferdestaffeln übrigens gerne Wallache. Das sind kastrierte Hengste. Stuten können schon mal zickig sein, Hengste sind oft Angeber.

Bei den Pferderassen gibt es drei Gruppen: Vollblut, Warmblut und Kaltblut. Warmblüter sind Pferderassen wie Hannoveraner, Oldenburger oder Trakehner. Sie sind gut für Dressurreiten und Springreiten geeignet. Die Polizei nimmt meist Warmblüter für ihre Einsätze. Sie sind nicht so temperamentvoll.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert