Was kritisiert Merkel an Putin?

Von: nile
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Sie sucht das Gespräch: Am 13. Juli hat sich Bundeskanzlerin Merkel schon einmal mit Wladimir Putin getroffen. Das war in Brasilien. Nach einem neuen Treffen beim G20-Gipfel in Australien hat sie ihn jetzt in einer Rede stark kritisiert. Foto: dpa

Aachen. Viele Leute sind gerade verwundert über eine Rede, die Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt in der Stadt Sydney in Australien gehalten hat. Sie sagen, dass ihre Rede sehr hart und deutlich war.

Angela Merkel hat in Sydney vom Zweiten Weltkrieg und vom Ende des Kalten Kriegs erzählt. Damit wollte sie aber nicht an die Vergangenheit erinnern, sondern vor allem vor Dingen mahnen, die auch in der Zukunft wieder passieren könnten. Angela Merkel warnt damit vor neuen Konflikten zwischen den Ländern. Die Bundeskanzlerin sagt, dass die Welt ganz genau darauf aufpassen muss, was gerade in der Ukraine passiert.

Im Osten der Ukraine leben viele Menschen, die russische Wurzeln haben. Das heißt, dass Teile ihrer Familie ursprünglich aus Russland kommen.

Manche der Ukrainer mit russischen Vorfahren wollen, dass die Ostukraine ein Teil von Russland wird. Vor einigen Monaten wurde schon die ukrainische Halbinsel Krim von Russland übernommen. Die Regierung der Ukraine ist aber dagegen, dass auch die Ostukraine zu Russland gehören soll. Seit einiger Zeit gibt es deshalb viele Kämpfe in der Ostukraine.

Die Schuld für diese Kämpfe gibt Angela Merkel vor allem dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Sie sagt, dass Putin gar nicht versucht, eine Lösung für die Probleme zu finden. Das findet sie sehr gefährlich, weil sie sich Sorgen um den Frieden in Europa macht.

Angela Merkel sagt in ihrer Rede, dass man die Situation in der Ukraine ganz genau beobachten muss, damit es nicht zu einem Flächenbrand kommt. Damit meint sie, dass Russland vielleicht auch Teile von anderen Ländern übernehmen könnte. Zum Beispiel müsse man besonders auf die Länder Moldawien, Georgien oder Serbien aufpassen.

Merkel findet, dass es Wladimir Putin nur um seine Macht geht. Er denke, dass er in dem Streit der Stärkere sei und deshalb das Recht missachten könne.

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