Was ist in Brasilien anstrengend?

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Die Spielorte im Norden Brasiliens, die näher am Äquator sind, haben besonders viel feuchte Luft. Grafik: dpa

Aachen. Wenn es heiß ist und die Sonne auf der Haut brennt, dann fängt man schon bei einem Mini-Spaziergang an zu schwitzen. Und man hat ständig Durst. Bei solch‘ einem Wetter setzen sich viele Leute in den Schatten und machen ein Päuschen.

Die Fußballer bei der Weltmeisterschaft in Brasilien können das nicht. Sie müssen bei der Hitze sogar über den Platz hetzen. An vielen Orten in dem Land in Südamerika ist es über 30 Grad Celsius warm. Außerdem ist die Luft sehr feucht.

Hunde hecheln

Für die Fußballer ist das enorm anstrengend. Durch die Sonne wird ihr Körper wärmer als sonst. Erst recht, wenn sie sich viel bewegen. Der Körper versucht dann, sich abzukühlen. „Hunde hecheln zum Beispiel“, erklärt ein Experte. „Menschen schwitzen.“

Beim Schwitzen verdunsten die Schweiß-Tröpfchen auf der Haut. Das heißt: Sie verschwinden und nehmen etwas Wärme mit. Das kühlt die Haut und den Körper etwas ab. Der Fachmann erklärt: Wenn die Luft feucht ist, bringt das Schwitzen nicht mehr so viel. Weil schon sehr viel Wasser in der Luft ist, kann diese nicht mehr Wasser aufnehmen.

Für die Sportler ist das schlecht: Ihr Körper wird sehr heiß, fast wie bei Fieber. Die Profis sind eher kaputt und nicht mehr so schnell. Außerdem können sie sich nicht mehr so gut auf das Spiel konzen-trieren. „Dafür fehlt ihnen die Energie“, sagt der Fachmann.

Schon vor der Fußball-WM versuchten einige Mannschaften deshalb, sich auf die Hitze vorzubereiten. Einige Spieler gingen zum Schwitzen in eine warme Holzhütte. Andere zogen sich beim Training lange Sportsachen an. „So sollten sich die Körper schon mal an das warme Wetter gewöhnen“, sagt der Experte. Wenn die Spieler erst mal auf dem Platz stehen, haben sie nicht mehr so viele Möglichkeiten. Dann heißt es: trinken, trinken, trinken. Wenn es besonders heiß ist, können die Schiedsrichter die Spiele sogar kurz unterbrechen. So haben die Spieler Zeit zum Trinken.

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