Was hat Bas van Abel erfunden?

Von: red
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Das ist der Unternehmer Bas van Abel aus Amsterdam. Der neue Umweltpreisträger ist erst 39 Jahre alt. Foto: dpa

Amsterdam/Osnabrück. Es gibt auf der Welt viele Milliarden Handys und Smartphones. Denn viele Menschen haben mehr als ein Mobiltelefon. Für die Umwelt ist das eine sehr große Belastung.

Warum? Für die Herstellung der Telefone braucht man unter anderem viele Metalle. Der Abbau dieser Stoffe, zum Beispiel in großen Minen, schadet aber oft der Umwelt. Eigentlich sollte man ja deshalb ein Smartphone möglichst lange nutzen. Damit nicht immer mehr Metalle abgebaut werden müssen und die Umweltschäden möglichst klein bleiben.

Stattdessen werden Mobiltelefone aber häufig schon nach kurzer Zeit einfach weggeworfen – etwa weil ein neueres Modell zu haben ist. Funktioniert ein Smartphone nicht mehr, wird es häufig auch nicht repariert. Ein Mann in den Niederlanden will das ändern: Bas van Abel dachte sich das Fairphone aus. Fair, weil das Herstellen des Telefons für Mensch und Umwelt möglichst okay sein soll.

Das Unternehmen, für das Bas van Abel arbeitet, achtet darauf, dass die Umwelt bei der Herstellung der Geräte recht wenig belastet wird. Defekte Teile lassen sich austauschen. So muss bei einem kleinen Fehler vielleicht nicht gleich das ganze Telefon in den Müll. Außerdem kümmert sich das Unternehmen darum, dass die Arbeiter besser behandelt werden, die bei der Herstellung mitarbeiten. Für seine Idee bekam der Niederländer jetzt einen Preis: den Deutschen Umweltpreis.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt verleiht den Preis einmal im Jahr an Menschen, die sich besonders für die Umwelt einsetzen. Damit soll auch anderen Mut gemacht werden, sich mehr zu engagieren. Die Preisverleihung ist am 30. Oktober in Würzburg.

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