Was haben Walforscher entdeckt?

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Bei Grauwalen ist der Körper oft von einer Kruste aus anderen Meereslebewesen überzogen. Foto: dpa

Grauwale leben heute nur noch im Pazifik, im größten Ozean der Erde. Zum Überwintern schwimmen die Tiere weite Wege. Um zu beobachten, welche Strecken die Wale genau schwimmen, hatten Biologen aus den USA an sieben Tieren spezielle Sender angeheftet. Die Geräte senden Signale. So konnten die Forscher die Wege der Wale verfolgen.

Dabei stellten die Wissenschaftler einen Rekord fest: Ein Wal-Weibchen schwamm von der Küste der russischen Insel Sachalin quer über das Meer bis vor die Küste von Mexiko. Das Tier legte dabei mehr als 10.000 Kilometer zurück. Danach schwamm der Wal wieder zurück und kam fast ein halbes Jahr später wieder an seinem Startpunkt an.

Insgesamt schwamm das Wal-Weibchen mehr als 22.000 Kilometer. Das ist die längste Wanderung, die Menschen jemals bei einem Säugetier beobachtet haben.

Erstaunlich fanden die Forscher, dass das Tier nicht den gleichen Weg wieder zurückschwamm, sondern einen anderen Weg nahm. Das spreche dafür, dass sich die Grauwale sehr gut orientieren können, erklärte ein Forscher.

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