Was freut Christen in der Türkei?

Von: me
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Bischof Bartholomaios Kessidis von Ariantzos segnet am Sonntag (06.01.2008) von Bord des Großseglers "Rickmer Rickmers" im Hamburger Hafen die Gewässer der Elbe. Zahlreiche Zuschauer verfolgten an Land die Zeremonie. Die Wasserweihe soll an die Taufe Jesu im Fluss Jordan erinnern und gilt als symbolische Weihe der gesamten Schöpfung. Die griechisch-orthodoxe Kirche ist nach der evangelischen und katholischen die drittgrößte christliche Kirche in Deutschland. Foto: Bodo Marks dpa/lno +++(c) dpa - Bildfunk+++

Istanbul. Bei Christen in der Türkei ist die Freude groß. Eine Kirchengemeinde in einem Vorort von Istanbul kann bald eine Kirche neu bauen. Es ist eine syrisch-orthodoxe Christengemeinde.

Die Frauen, Männer und Kinder in der Türkei sind fast zu hundert Prozent muslimischen Glaubens. Christen sind in dem Land zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer nur eine sehr kleine Minderheit. Rund 100.000 Christen leben in der gesamten Türkei.

Positiv überrascht

Bisher haben die Politiker den Christen nur erlaubt, ihre Kirchen zu renovieren. Für einen Neubau einer Kirche gab es seit langer Zeit keine Genehmigung mehr. Fast hundert Jahre hat es gedauert, bis es jetzt eine Erlaubnis für einen Kirchenneubau gab.

Es ist also nicht nur eine Premiere für die Stadt Istanbul, sondern für die Türkei. Viele Menschen im Westen sind erstaunt. Denn die türkische Regierung geht streng gegen Menschen vor, die sich zum Beispiel kritisch gegenüber der Türkei geäußert haben. Erst gestern ist eine Reporterin aus den Niederlanden verhaftet worden. Menschen, die einer anderen Religion angehören, sollen in der Türkei nicht mehr diskriminiert werden. Das hat Ministerpräsident Ahmet Davutoglu versprochen.

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