Was bedeutet toter Winkel?

Von: dpa
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Mit Klebestreifen ist auf einem Radweg ein toter Winkel markiert. Bestimmte Bereiche, die es neben Autos, Bussen und Lastwagen gibt, kann der Fahrer im Seitenspiegel nicht sehen. Diese Bereiche nennt man tote Winkel. Foto: dpa

Aachen. Das sind Bereiche, die Auto- oder Busfahrer in ihren Seitenspiegeln nicht sehen können. Häufig stehen Radfahrer aber genau an diesen Stellen. Das ist sehr gefährlich. Zweiradfahrer sollten vorsichtig sein.

Helm aufsetzen und los geht‘s! So einfach ist es als Radfahrer im Straßenverkehr leider nicht. Ist man mit einem Fahrrad unterwegs, muss man auf viele Dinge achten. Die Straße teilen sich Radfahrer unter anderem mit Autos, Bussen und Lastwagen. Diese sind deutlich größer und schneller als ein Fahrrad. Deshalb muss man besonders aufpassen.

Oft werden Radfahrer übersehen und es kommt zu Unfällen. Das liegt auch daran, dass Autofahrer die Fahrräder in ihren Spiegeln nicht immer sehen können. Aber wie kommt das? Bei jedem Auto, Bus und Lkw gibt es vier Bereiche, die der Fahrer mit seinen Spiegeln nicht einsehen kann. Diese Bereiche nennt man tote Winkel. Besonders gefährlich sind sie auf der rechten Seite des Fahrzeuges.

Dort stehen Radfahrer häufig an Kreuzungen. Will der Autofahrer rechts abbiegen, kann er den Radfahrer nicht in seinem Spiegel sehen. Deshalb sollte man als Radfahrer entweder möglichst weit vor oder hinter dem Fahrzeug stehen.

Einige Experten wollen nun eine Technik entwickeln, um solche Unfälle in Zukunft zu verhindern. Das System soll Autofahrer automatisch warnen, wenn ein Radfahrer im toten Winkel steht. Bis es so weit ist, haben die Fachleute aber noch viel Arbeit vor sich.

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