Warum wieder eine Kita-Studie?

Letzte Aktualisierung:
8220775.jpg
Kinder in der Kita: Es gibt viel zu wenige Erzieherinnen, sagen Leute der Bertelsmann Stiftung. Foto: dpa

Aachen. Reinhard Mohn war ein Unternehmer. Er wollte mit dem Geld, das er verdiente auch viel Gutes tun. Deshalb gründete er im Jahr 1977 eine Stiftung. Jetzt ist seine Frau Liz die Chefin der Stiftung. Regelmäßig gibt die Stiftung Untersuchungen in Auftrag.

Die sollen die Politiker zum Nachdenken und Handeln anregen. Reinhard Mohn sagte immer: „Wir haben die Freiheit zu handeln. Wir sollten sie nutzen.“

Seine Stiftung will dazu beitragen, dass es in unserer Gesellschaft kinderfreundlich und gerecht zugeht. Deshalb gibt es von der Stiftung zum Beispiel sehr viele Untersuchungen aus den Bereichen Kinder und Jugend. Denn Reinhard Mohn betonte auch immer, dass unsere Gesellschaft nur fit für die Zukunft sein könne, wenn möglichst alle Kinder so schlau wie möglich seien.

Reinhard Mohn ist seit ungefähr fünf Jahren tot. Aber die anderen in der Stiftung machen seitdem genau in seinem Sinne weiter. Und deshalb gibt es jetzt wieder eine neue Kinder-Studie. Dabei wollten die Leute von der Bertelsmann Stiftung wissen: Haben wir eigentlich genug Erzieherinnen in den Kitas überall in Deutschland, damit die Kinder dort eine gute Früherziehung bekommen? Die Antwort ist: Wir müssten 120.000 Erzieherinnen zusätzlich haben. Weil das aber sehr viel Geld kosten würde, fordert die Bertelsmann Stiftung ein Bundes-Kita-Gesetz. Und dann soll das Team von Angela Merkel auch Geld für die Kitas geben.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert