Warum sind Füchse gegen Tollwut geimpft?

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Fuchs
Füchse sind Überlebenskünstler. Sie können sich an eine veränderte Umwelt sehr schnell gewöhnen. Foto: dpa

Sie sehen aus wie große braune Bonbons in der Größe einer Streichholz-Schachtel. Füchse mögen sie. Sie riechen sie im Wald und kauen auf ihnen herum. Das ist gut. Denn in den Päckchen steckt ein Impfstoff gegen Tollwut.

Tollwut ist eine gefährliche Krankheit. Auch Menschen können sie bekommen. Vor allem die braunen Teile haben aber dafür gesorgt, das wir in Deutschland heute keine Angst mehr vor Tollwut haben müssen.

Tollwut wird durch Viren ausgelöst. Diese Viren können von kranken Tieren auf Menschen übertragen werden. Auch Katzen und Hunde geben manchmal die Viren weiter. Das geht aber nur durch einen Biss: Das Tollwutvirus sitzt im Speichel der Tiere. Bei einem Biss kann es zum Menschen gelangen.

Lange Zeit fürchteten auch Menschen in Deutschland die gefährliche Krankheit. Füchse waren in Deutschland der Hauptüberträger der Krankheit. Aber mit Hilfe der braunen „Bonbons“, die in den Wäldern verteilt wurden, sind alle Füchse geimpft.

In anderen Ländern der Erde ist Tollwut aber noch ein großes Problem – zum Beispiel in Indien.

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