Warum sehen wir unseren Eltern ähnlich?

Warum sehen wir unseren Eltern ähnlich?

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Warum sehen Kinder ihren Eltern ähnlich? Wie kommt es, das einige Krankheiten in manchen Familien besonders häufig vorkommen?

Das sind nur zwei der vielen Fragen, mit denen sich die Genetik beschäftigt. Genetik heißt auch Vererbungslehre.

Ein Mönch entdeckte vor fast 150 Jahren, wie Lebewesen ihre Merkmale an ihre Nachkommen weitergeben. Also zum Beispiel die Augenfarbe. Der Mönch hieß Gregor Mendel. Er wird oft auch der Vater der Genetik genannt, weil er die Grundlagen der Vererbungslehre erkannte.

Er forschte damals an Erbsen-Pflanzen. Dabei fand er heraus, dass es im Inneren der Zellen Elemente geben muss, die an die Nachkommen weitergegeben werden. Diese Elemente bekamen später den Namen Gene.

Wissenschaftler wissen heute nicht nur, dass die Gene über viele Eigenschaften eines Lebewesens bestimmen. Sie wissen auch, wo die Gene genau zu finden sind und woraus sie aufgebaut sind. Forscher können die Gene sogar verändern und damit auch die Eigenschaften von Pflanzen oder Tieren. Mediziner hoffen, dass sie so in Zukunft auch Krankheiten heilen können.

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