Warum kosten Briefe bald mehr?

Von: nile
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Wird bald teurer: Wer in Deutschland einen Brief verschicken möchte, muss dafür bald mehr zwei Cent mehr bezahlen. Foto: dpa

Aachen. Fast täglich verschicken wir E-Mails, SMS oder Kurznachrichten an unsere Freunde oder unsere Familie. Briefe hingegen schreibt heute fast niemand mehr.

Wer trotzdem einen Brief verschicken möchte, braucht dafür auf jeden Fall eine Briefmarke. Mit einer Briefmarke bezahlt man die Post dafür, dass sie den Brief verschickt. Den Preis, den man für eine solche Briefmarke bezahlt, nennt man auch Porto.

Bisher beträgt das Porto für einen normalen Brief in Deutschland 60 Cent. Man nennt diese Briefe auch Standardbriefe. Für die 60 Cent holt die Deutsche Post den Brief aus dem Briefkasten und transportiert ihn an den Ort, an den der Umschlag adressiert ist. Innerhalb von Deutschland dauert es manchmal nur einen Tag, bis der Brief an seinem Ziel angekommen ist. Um das zu schaffen, hat die Deutsche Post viele Autos und sogar Flugzeuge. Manche Briefe werden auch mit dem Zug transportiert. Außerdem gibt es viele Briefträger, die die Briefe in die richtigen Briefkästen werfen müssen. Das alles kostet die Deutsche Post natürlich viel Geld.

In den letzten Jahren wird es für die Post aber immer schwieriger, dieses Geld zu bezahlen. Das liegt auch daran, dass immer mehr Menschen lieber E-Mails verschicken. Dadurch verdient die Post weniger Geld, weil auch weniger Briefmarken gekauft werden, um die Briefe zu bezahlen.

Damit die Post trotzdem weiter genug Geld verdient, um alle Briefe auszutragen, erhöht sie jetzt die Kosten für das Porto. Denn wenn weniger Briefmarken verkauft werden, muss jede einzelne Briefmarke ein bisschen teurer werden, damit die Post trotzdem gleich viel Geld verdienen kann.

Statt wie bisher 60 Cent müsst ihr ab dem 1. Januar deshalb 62 Cent bezahlen, um einen Standardbrief zu verschicken. Das ist bereits die dritte Erhöhung des Portos in drei Jahren: Zunächst wurde der Betrag von 55 auf 58 Cent erhöht, dann auf 60 und nun auf 62 Cent.

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