Warum können Hunde in Nepal helfen?

Von: dpa
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Wer braucht für seinen Hund keine Steuern zu bezahlen? Tiere die Blinden und Tauben helfen, sind befreit. Auch für Therapiehunde fällt keine Steuer an. Wer einen Vierbeiner aus dem Tierheim bei sich aufnimmt, zahlt ein Jahr lang keine Steuer an die Stadt.

Hunde können sehr gut riechen. Deswegen wurden gerade viele Hunde nach Nepal geschickt. Denn dort können sie nach dem Erdbeben helfen. Viele Häuser stürzten ein. Unter den Trümmern könnte es aber Überlebende geben. Deswegen sind Helfer mit Spürhunden in das Land gekommen.

Die Tiere sollen nach Verschütteten suchen. „Für den Hund ist die Suche ein Spiel“, sagt Sven van Loenhout. Er arbeitet bei einer Hilfsorganisation, die „I.s.a.r.“ heißt. Das steht für International Search and Rescue, das heißt Internationales Suchen und Retten. Sie hat mehr als 50 Helfer und sieben Trümmerhunde nach Nepal geschickt. „Die Hunde sind auf den Geruch von lebenden Menschen trainiert.“ Um sie zu finden, bewegen die Tiere sich auf den Trümmern eines eingestürzten Hauses. An der Stelle, wo sie den Geruch des Menschen am stärksten wittern, bellen sie.

Hat ein Hund einen Menschen gefunden, kommen Fachleute zum Einsatz. Sie befreien den Verschütteten aus den Trümmern. Die Hunde bekommen nach der Suche eine Belohnung.

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