Warum ist Doping nicht okay?

Von: red
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Im Sport soll es fair zugehen. Deshalb gibt es Menschen, die Dopingkontrollen machen. Foto: dpa

Köln. Wer im Sport zu den Besten gehören will, muss dafür hart trainieren. Manche Sportler machen aber noch mehr: Sie nehmen verbotene Medikamente, um ihre Leistung zu verbessern. Sie dopen.

„Man will schneller laufen, weiter springen, stärker sein. Das kann man mit bestimmten Dopingmitteln erreichen“, sagt Professor Wilhelm Schänzer. Er leitet das Institut für Biochemie an der Sporthochschule Köln. „Meist geht es darum, Kraft und Ausdauer des Körpers zu verbessern.“

Manche Doping-Mittel lassen die Muskeln besser wachsen. Dann hat man mehr Kraft. Andere Mittel sorgen etwa dafür, dass der Körper mehr rote Blutkörperchen bildet. Die transportieren den Sauerstoff im Blut. „Je mehr Sauerstoff ich im Körper habe, desto besser ist meine Ausdauer“, sagt der Experte.

Am Montag hatten Ermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur aktuelle Ergebnisse vorgelegt. In der Agentur arbeiten Fachleute, die festlegen, welche Arzneistoffe für den Sport verboten sind. Ihren Ermittlungen zufolge haben Sportler aus Russland lange Zeit gedopt. Zuständige Politiker des Landes hätten das vertuscht. Die Russen bestreiten das.„Die Regeln im Sport sagen ganz klar: Es gibt bestimmte Mittel, die man nicht einnehmen darf, wenn sie bei gesunden Menschen die Leistung verbessern können“, sagt Professor Schänzer. Das liegt zum einen daran, dass solche Substanzen der Gesundheit schaden können. „Außerdem möchte man, dass es im Sport fair zugeht.“

Trotzdem gibt es immer wieder Sportler und Trainer, die sich nicht an die Regeln halten. Deswegen versucht man, die Kontrollen zu verbessern und auch härtere Strafen für Sportler auszusprechen. Sportler, bei denen Doping nachgewiesen wurde, verlieren etwa ihre Titel und dürfen lange nicht bei Wettkämpfen, zum Beispiel bei Olympischen Spielen, mitmachen.

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