Warum ist 2016 ein Schaltjahr?

Von: usch
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Schaltjahr
Das Sonnenjahr ist sechs Stunden länger als das Kalenderjahr. Die Sechs-Stunden-Differenz wird nun alle vier Jahre mit einem Schalttag ausgeglichen. Das ist der 29. Februar.

Aachen. Es gab schon früh kluge Köpfe, die die Ungenauigkeiten im Kalender schlecht fanden. Die Ungenauigkeiten ergaben sich, weil man Sonnenjahr und Kalenderjahr nicht ohne weiteres anpassen konnte.

Das Sonnenjahr ist sechs Stunden länger als das Kalenderjahr. Der römische Politiker Julius Cäsar wollte es wissen: Er führte im Jahr 45 vor Christus eine Kalenderreform durch. Papst Gregor XIII. machte im Jahr 1582 eine weitere, da die Änderungen der ersten Reform nicht ausreichten.

Die Sechs-Stunden-Differenz wird nun alle vier Jahre mit einem Schalttag ausgeglichen. Das ist der 29. Februar. Als Schaltjahre festgelegt sind Jahre, die durch vier teilbar sind: also zum Beispiel auch 2016. Es gibt noch zwei weitere Regeln, die die Genauigkeit des Ausgleichs weiter steigern. Ist eine Jahreszahl durch 100 teilbar, ist dieses Jahr kein Schaltjahr (beispielsweise 1900 oder 2100). Ist ein Jahr jedoch zusätzlich durch 400 teilbar, ist es eben doch ein Schaltjahr – wie das Jahr 2000.

So ist ein Kalenderjahr durchschnittlich 365,2425 Tage lang, das Sonnenjahr 365,24219 Tage. Und um auch diese Mini-Differenz auszugleichen, wird im Jahr 4800 übrigens kein Schalttag stattfinden.

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