Aachen - Mit „Luna 27“ eine Basis auf dem Mond?

Mit „Luna 27“ eine Basis auf dem Mond?

Letzte Aktualisierung:
10928325.jpg
Russland und die europäische Raumfahrtagentur Esa planen eine gemeinsame Mission zur Suche nach Wasser auf dem Mond. Foto: dpa

Aachen. Russland und die europäische Raumfahrtagentur Esa planen eine gemeinsame Mission zur Suche nach Wasser auf dem Mond. Das Projekt „Luna-27“ ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Dann soll eine spezielle Sonde auf dem Südpol des Mondes Landen.

Die Esa ist bei dem Projekt sogenannter Juniorpartner und hilft den Russen zum Beispiel bei der Navigation. Die Russen arbeiten schon seit dem Jahr 1976 an einem Vorgängerprogramm. „Luna-27“ soll auch ein erster Schritt für den Aufbau einer ständigen Basis auf dem Mond sein.

Eine ständige Basis („moon village“) ist eine Projektidee, die weltweit diskutiert wird. Russischen Experten zufolge ist der Südpol des Mondes für eine mögliche Besiedlung auch deshalb interessant, weil dort sowohl Sonnenlicht als auch Schatten ist. Das Licht wird für Solarpanelen benötigt, die für die nötige Energie auf der Basis sorgen sollen. Raumfahrer hingegen sollten weitgehend vor den Sonnenstrahlen geschützt sein. Zudem ist im Schatten die Wahrscheinlichkeit größer, Wassereis zu finden. Das ist der Plan.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert