Krisengebiete: Wo gibt es große Probleme?

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Das ist der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko (in der Mitte): Er lässt sich von seinen Leuten die Lage vor Ort schildern.
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Und das ist der amerikanische Außenminister John Kerry: Er ist am Montag in den Irak gereist, um sich dort genau zu informieren. Foto: dpa

Aachen. Während fast die ganze Welt nach Brasilien zur Fußball-WM schaut, gibt es in den Krisenregionen weiter große Unruhe. In der Ukraine liefern sich immer noch pro-russische Separatisten mit anderen Leuten in der Ukraine Kämpfe.

Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko hatte zwar einen Friedensplan vorgelegt. Und der russische Staatspräsident Wladimir Putin hatte auch gesagt, dass er dafür sorgen will, dass dieser Plan akzeptiert wird. Aber das funktioniert noch nicht. Deshalb haben die Außenminister der EU am Montag gesagt: Wenn das nicht besser wird, dann könnte es sein, dass die EU-Regierungschefs am Freitag weitere Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängen. Die Ukrainer haben vor allem damit ein Problem, dass Russland die Separatisten in der Ukraine mit Waffen versorgt. Außerdem schickt Russland nach wie vor Kämpfer in die Ukraine.

Und im Irak ist die Lage auch weiter schlimm. Die Terror-Bande mit dem Namen Isis – das steht für Islamischer Staat im Irak und Syrien – verbreitet weiter Angst und Schrecken. Die Terroristen haben jetzt schon in mehreren Ortschaften an den Grenzen zu den Ländern Jordanien und Syrien mit Waffengewalt das Kommando übernommen. Aber nicht nur für die Menschen im Irak wird die Lage schwieriger. Auch die Nachbarländer sind sehr besorgt. Sie fürchten, dass die Terroristen auch in ihren Ländern Unheil anrichten. Der amerikanische Außenminister John Kerry ist gestern überraschend in den Irak gereist. Er will sich dafür einsetzen, dass der Irak eine neue Regierung bekommt. Al-Maliki ist da noch der Chef. Er ist ein Schiit. Aber die Sunniten sollen auch berücksichtigt werden.

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