Aachen - Klimawandel stoppen: aber wie?

Klimawandel stoppen: aber wie?

Von: red/me
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Zwei Jungen gehen im Norden von Kenia in Afrika über Erde, die von der Dürre aufgebrochen wurde. Foto: dpa

Aachen. Auf der Erde wird es immer wärmer. Das ist nicht gut für uns Menschen, die Tiere und die Natur. Denn dann schmilzt Eis am Nordpol, der Meeresspiegel steigt und ganze Länder könnten untergehen. Auch das Getreide auf den Feldern könnte zerstört werden, wenn es zu heiß wird. Es herrscht Dürre. Man nennt das Klimaveränderung.

Regelmäßig treffen sich daher die Chefs von fast 200 Ländern, um zu besprechen, was man dagegen tun kann. In diesem Jahr findet der Weltklimagipfel in Paris statt – vom 30. November bis zum 11. Dezember.

Als letzte Vorbereitung dafür gibt es gerade in Bonn ein großes Treffen. Dort besprechen in dieser Woche internationale Fachleute, sogenannte Unterhändler, wichtige Fragen vorab. Ein Grund für die Klimaerwärmung ist, dass wir zu viele schädliche Gase in die Luft blasen. Die Gase heizen die Erderwärmung an. Man nennt das auch Treibhauseffekt. Das mit dem Anstieg der Temperatur muss man sich so vorstellen: Wenn bei einem Menschen die Körpertemperatur leicht erhöht ist, ist das noch okay. Fieber kann aber gefährlich werden. So ist es auch mit unserer Erde. Aber so geht es nicht weiter!

Die Erderwärmung muss also begrenzt werden. Dabei sollen alle Länder in der Welt mithelfen. Denn: Unsere Erde geht schließlich jeden etwas an. Und genau da wird es kompliziert. Um die Umwelt zu schützen, müsste man manchmal auf bestimmte Dinge verzichten. Manche Länder sagen aber: Wir wollen uns weiterentwickeln und nicht einschränken lassen. Auch große Firmen spielen bei dem Thema eine bedeutende Rolle. Umweltschützer fordern seit langem eine klare Linie.

Bisher konnten sich die Länder nicht auf ein Klimaziel einigen. Aber es wird immer wichtiger: Denn in Afrika hat die Klimaveränderung schon zu mehr Trockenheit und Dürreperioden geführt. Viele Menschen fliehen von dort nicht nur wegen der Kriege, sondern weil sie nicht mehr genug zu essen haben. Auch deshalb ist der Weltklimagipfel in diesem Jahr in Paris noch wichtiger als frühere Klimakonferenzen.

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