Kegelrobben: Warum soll man Abstand halten?

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Eine junge Robbe und das Muttertier liegen am 16.12.2014 am Strand der Düne vor der Hochseeinsel Helgoland (Schleswig-Holstein). Die Kegelrobben auf der Helgoländer Düne sind beim Nachwuchs auf Rekordkurs. In der letzten Wurfzeit 2013/14 waren nach Angaben des Natur- und Tierschutzvereins Jordsand weit über 200 kleine Kegelrobben dort geboren worden. Foto: Bodo Marks/dpa

Wenn Urlauber am Strand junge Kegelrobben entdecken, sind sie meist begeistert. Einige Urlauber fahren zum Beispiel extra auf die Insel Düne, um sich Robbenbabys aus der Nähe anzusehen. Dort bringen viele Kegelrobben jetzt ihren Nachwuchs zur Welt.

Manche Leute möchten am liebsten ganz dicht an die Tiere herangehen. Doch genau das sollten sie nicht tun! „Es ist sehr wichtig, dass die Menschen von den Tieren Abstand halten, mindestens 30 Meter“, sagt Benedikt Fallender. Er arbeitet beim Verein Jordsand mit, der sich um den Schutz von Tieren und Pflanzen kümmert. Benedikt Fallender sagt: „Die Menschen sollten keine Unruhe verbreiten und vor allem leise sein. „Die Kegelrobben fühlen sich sonst gestört.“

Schon gar nicht solle man sich dicht an ein Robbenbaby stellen, dessen Mutter vielleicht gerade unterwegs ist. „Die Mütter bekommen Angst vor den Menschen, trauen sich nicht zurück und lassen ihr Baby zu lange alleine“, sagt Benedikt Fallender.

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