Kartoffeln aus dem Eimer?

Von: dpa
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Kartoffel-Ernte
Nur die Kartoffelknollen essen, nicht das Kraut und die kleinen Kügelchen, die manchmal wachsen. Die sind giftig. Foto: Monique Wüstenhagen

Kartoffeln pflanzt man eigentlich auf dem Feld oder im Garten. Aber es geht auch auf dem Balkon im Eimer. Am Anfang braucht man drei oder vier Kartoffeln. Sie müssen gekeimt haben, also kleine Keime gebildet haben. Dazu steckt man die Knollen eine Zeit lang zum Beispiel in einen Eierkarton.

Dann nimmt man einen Eimer, in den mindestens zehn Liter Wasser passen. In den Boden bohrt man ein Loch und bedeckt diesen mit einer Sandschicht. Darauf kommt Blumenerde. Auf diese werden die Kartoffeln gesetzt und mit der gleichen Menge Erde bedeckt.

Jetzt heißt es regelmäßig gießen. Und warten, bis endlich die ersten kleinen grünen Triebe aus der Erde kommen. Sind diese etwa zehn Zentimeter hoch, kommt wieder Erde darauf. Das Ganze wiederholt man solange, bis der Eimer voller Erde ist.

Ungefähr drei Monate später ist Erntezeit. Die Pflanze zeigt das auch an. Wenn das Kraut gelblich wird, kann man ernten. Im Eimer sind dann ungefähr 20 Kartoffeln.

Vorsicht: Nur die Kartoffelknollen essen, nicht das Kraut und die kleinen Kügelchen, die manchmal wachsen. Die sind giftig.

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