Ist „Pokémon Go“ gefährlich?

Von: red
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Echt oder nicht? Das rote Pokémon scheint über der Müsli-Schüssel zu schweben. Foto: dpa

Aachen. Es ist verrückt: Man schaut auf ein Smartphone, sieht auf dem Bildschirm seine Umgebung und plötzlich taucht ein buntes Monster auf dem Bildschirm auf. Es scheint in deiner Nähe zu stehen. Natürlich gibt es die Kreatur nur auf dem Bildschirm. Das Monster ist Teil eines Handy-Spiels, über das gerade viele reden.

Der Name des Spiels ist „Pokémon Go“. Das Monster ist ein Pokémon. Aber wie erkennt das Mobiltelefon die Kreaturen?

Und warum scheinen sie auf dem Bildschirm Teil der Umgebung zu sein? Das geht mit einer Technik, die Augmented Reality genannt wird. Man kann dazu auch erweiterte Realität sagen. Die Idee hinter der Technik ist: Das, was wir mit den Augen wahrnehmen, wird durch Dinge ergänzt, die in Wirklichkeit nicht da sind. So etwas machen technische Geräte wie Smartphones möglich.

Bei „Pokémon Go“ funktioniert das so: Das Spiel weiß immer, wo der Spieler gerade ist. Das klappt durch Sensoren am Handy. Die Sensoren erkennen zum Beispiel, wo das Handy ist und in welche Richtung es gedreht wird.

Das Spiel weiß auch, an welchen Orten die Kreaturen von den Machern des Spiels versteckt wurden. Aus diesen Informationen rechnet das Spiel aus: Wird das Monster dem Spieler angezeigt oder nicht?

Das bedeutet: Nur wenn man in der Nähe des Monsters ist, erscheint die Kreatur auf dem Handy-Bildschirm. Die Experten von „Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht“ raten Eltern, sich mit „Pokémon Go“ zu beschäftigen. Sie sagen, das Spiel sei nicht ganz ungefährlich für kleine Kinder. Sie könnten vielleicht damit von bösen Menschen irgendwo hingelockt werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass Kinder beim Spielen nicht merken, dass der Akku plötzlich leer ist. Dann könnten sie im Notfall ihre Eltern nicht mehr erreichen.

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