Für Europa oder dagegen?

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Parteianhänger halten am 14.05.2014 auf dem Breitscheidplatz in Berlin beim Europafest der CDU im Rahmen des Wahlkampfes für die Europawahl am 25. Mai 2014 Europafahnen hoch. Foto: dpa
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Vom 22. bis 25. Mai 2014 wählen die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union zum achten Mal das Europäische Parlament. In Deutschland findet die Wahl am Sonntag, dem 25. Mai 2014 statt. Foto: dpa
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Zwei Hände sind vor dem Bild einer EU-Fahne zu sehen. Viele sagen: Die Europäische Union ist super, andere finden die EU nicht so gut. Foto: dpa

Aachen. Ein Wahltag ist immer ein ganz besonderer Tag. Die Menschen, die sich zur Wahl stellen, sind aufgeregt und warten mit größter Spannung darauf, wie viele Stimmen sie bekommen werden. Das Gefühl kennt jeder, der schon mal ein Wahlkandidat war – zum Beispiel bei der Wahl des Klassensprechers.

Ein besonderer Tag ist solch ein Wahltag aber auch für die Menschen, die ihre Stimme abgeben dürfen. Denn das ist in vielen Ländern ja gar nicht so selbstverständlich wie bei uns in Europa. Vielen bei uns ist das aber nicht so bewusst. Sie sagen: „Ist mir doch egal. Ich kann ja eh nichts ändern.“ Und deshalb gehen viele Erwachsene erst gar nicht zur Wahl. Es ist schon ein bisschen verrückt: Die Erwachsenen dürfen wählen, machen es aber nicht. Und viele von Euch Kindern würden bestimmt sehr gerne wählen wollen, aber Ihr dürft es nicht.

Die Europa-Politiker, die zur Wahl antreten, wünschen sich natürlich sehr, dass viele Leute sich für ihre Arbeit interessieren und mitentscheiden wollen, wie es in Europa weitergeht. Die Wahl am Sonntag ist übrigens noch spannender als die vorherigen Wahlen. Denn es gibt immer mehr Menschen in Europa, die die EU nicht mehr so toll finden. Das hat natürlich auch noch mit den Folgen der Finanzkrise zu tun. Manche meinen daher, es werde eine Zitterpartie für die Leute geben, die Europa gut finden – also die EU-Befürworter. Am Sonntagabend wissen wir alle mehr.

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