Foodwatch: Was steckt dahinter?

Von: red
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Diese Lebensmittel gelten als gesund: Foodwatch kritisiert, dass Kinder aber zu sehr viel ungesundem Essen verführt werden. Foto: Blickwinkel

Aachen. Wenn es um Lebensmittel geht, ist oft von der Organisation Foodwatch die Rede. Sie ist in vielen Ländern aktiv, auch in Deutschland. Die Organisation nimmt kritisch unter die Lupe, was wir essen, wie die Hersteller von Lebensmitteln handeln und ob dabei alles mit rechten Dingen zugeht – und vieles mehr.

Der Name Foodwatch ist englisch. Das Wort „Food“ bedeutet Essen. „Watch“ heißt so viel wie beobachten oder aufpassen. Foodwatch bedeutet also in etwa: Essen beobachten, darauf aufpassen oder auch das Essen im Blick behalten.

Die Menschen, die bei Foodwatch arbeiten, legen Wert darauf unabhängig zu sein. Das heißt: Sie bestimmen selber, was sie machen. Das Geld für die Mitarbeiter, die davon leben, kommt aus der Vereinskasse. Denn Foodwatch ist ein gemeinnütziger Verein. Das bedeutet: Foodwatch hat Vereinsmitglieder, die Beiträge bezahlen – und Förderer.

Das sind Menschen, die dem Verein unregelmäßig etwas Geld geben, weil sie die Arbeit von Foodwatch gut finden. Foodwatch sagt: Die Lebensmittelhersteller sind sehr stark dafür mitverantwortlich, dass es mehr dicke Kinder gibt. Erstens wäre zu viel Zucker in vielen Lebensmittel. Und zweitens würden die Lebensmittelhersteller die Sachen extra so verpacken und präsentieren, dass Kinder darauf abfahren. Das gelte übrigens nicht nur für Naschkram. Auch Joghurt, Saft, Pudding oder Frühstücksflocken seien zum Beispiel oft sehr süß.

Die Hersteller dieser Lebensmittel meinen: Das Problem sei oft nicht, dass Kinder zu viel Süßes und Fettiges essen, sondern sich zu wenig bewegen. Darauf und auch auf die Ernährung müssten aber die Eltern achten, nicht die Hersteller von Lebensmitteln.

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