Angst und Schrecken: Warum fliehen viele im Irak?

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Das sind Kinder im Irak: Sie sind mit ihren Familien vor Terroristen geflohen und leben jetzt in Zeltlagerm. Foto: dpa

Aachen. In einem Zeltlager leben? Im Jugendzeltlager in den Ferien sollte das Spaß machen. Aber immer in einem Zeltlager leben – ohne bequeme Betten, ohne Toiletten und nur wenig zu essen bekommen? Genau das müssen immer mehr Kinder mit ihren Familien in dem Land Irak, dessen Nachbarländer zum Beispiel Syrien im Westen, die Türkei im Norden und der Iran im Osten sind.

Viele Menschen im Irak flüchten vor Terroristen, die die Macht über das Land haben wollen. Die meisten Flüchtlinge versuchen sich im Nordirak in Sicherheit zu bringen.

Das Nachbarland Iran will helfen, die Isis-Terroristen im Irak zurückzudrängen. Das hat der iranische Präsident Hassan Ruhani dem Chef des Irak, Ministerpräsident Nuri al-Maliki, versprochen. Deshalb hat der Außenminister des Iran, Mohammed Dschawad Sarif, auch schon Kontakt mit dem Chef der Vereinten Nationen, UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, und mit den Außenministern anderer Nachbarländer in der Krisenregion aufgenommen.

Aber das ändert zunächst nichts daran, dass immer mehr Menschen ihre Heimat verlassen und in Zeltlagern unterkommen müssen. Das katholische Hilfswerk Caritas hat deshalb zum Beispiel gestern um Hilfe gebeten. Die freiwilligen Caritas-Helfer benötigen dringend Lebensmittel, Wasser, Decken und Matratzen, aber auch Sachen zum Waschen wie Seife und Shampoo.

Damit sie das für die Flüchtlinge kaufen können, bitten sie die Erwachsenen um Spenden. Man kann zum Beispiel eine SMS mit CARITAS an die 81190 senden: Das sind fünf Euro plus SMS-Gebühr, davon gehen 4,83 Euro direkt an Caritas internatiol für die Flüchtlinge.

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