Update repariert schweren Fehler im Virenschutz von Windows

Von: dpa
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Microsoft
Betroffene Software wird nach Angaben von Microsoft bei einer aktiven Internetanbindung automatisch auf den neuesten Stand gebracht. Foto: Matthias Balk

München. Microsoft beseitigt mit einem Notfall-Patch eine schwerwiegende Sicherheitslücke im Virenschutz neuerer Windows-Versionen. Der Fehler steckt in Microsofts Virenscanner. Dieser ist als Teil des Windows Defenders seit Windows 8 im Betriebssystem integriert.

Über manipulierte E-Mails oder Webseiten könnten Angreifer ohne Zutun des Nutzers Befehle auf den Computern ausführen. Betroffen sind unter anderem die Windows Defender für Windows 7, 8, RT und 10 sowie die „Microsoft Security Essentials”.

Eine gute Nachricht für Nutzer: Betroffene Software wird nach Angaben von Microsoft bei einer aktiven Internetanbindung automatisch auf den neuesten Stand gebracht. Wer sicher gehen will, kann das Update aber auch selbst in die Wege leiten.

Zum Update gelangt man zum Beispiel in Windows 8 über die Suche nach „Windows Defender” auf der Startseite. Dort klickt man auf die Option „Update”. Unter Windows 10 mit installiertem Creators Update sucht man im Startmenü nach „Windows Defender Security Center” und dort nach „Schutzupdates”. Anleitungen für weitere Betriebssysteme und betroffene Software listet Microsoft auf seiner Webseite auf.

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