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Erpressungs-Trojaner mit eingeschränktem Nutzerkonto ausbremsen

Von: dpa
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Computervirus "Locky"
Ist man während der Infektion des Rechners aber als Administrator angemeldet, stehen dem Schädling alle Türen offen. Foto: Soeren Stache

München. Wer Windows nicht als Administrator nutzt, ist besser vor den Folgen einer Erpressungs-Trojaner-Infektion geschützt. Deswegen rät das „PC Magazin” (Ausgabe 5/17) zum Anlegen von Nutzerkonten mit eingeschränkten Rechten.

Dann sind Nutzer nämlich ohne weitreichende Root-Rechte am Computer angemeldet und Schadsoftware hat weniger Angriffswege. Die meisten Erpressungs-Trojaner können den Angaben nach diese Root-Rechte nämlich nicht selbst erlangen. Ist man während der Infektion des Rechners aber als Administrator angemeldet, stehen dem Schädling hingegen alle Türen offen.

Durch die Nutzung eines normalen Nutzerkontos ergibt sich eigentlich nur ein kleiner Nachteil: Soll Software installiert werden oder Veränderungen am System vorgenommen werden, muss das Passwort für den Administratorzugang eingegeben werden.

Zusätzliche Nutzerkonten sind schnell angelegt. Das geht in Windows 7 über die Systemsteuerung und den Punkt „Benutzerkonten”, ab Windows 8 über „Einstellungen/Konten”. Dann wird unter „Familie und weiterer Benutzer” ein neues Konto angelegt. Die Aufforderung, ein Live-Konto anzulegen, lässt sich mit Auswahl der Optionen „Ich kenne die Anmeldeinformationen für diese Person nicht” und „Benutzer ohne Microsoft-Konto hinzufügen” beseitigen. Einmal angelegt, raten die Experten dazu, künftig nur noch dieses Konto zu benutzen.

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