Zeitdruck wie im „echten” Leben

Von: lo
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Ingenieursanwärter stellten sich realen Problemen: Professor Andreas Gebhardt (von links), Ferdi Kocapinar, Professor Klaus-Peter Kämper, Miriam Aldenhoven, Daniel Flecken, Caglar Eda Hatunoglu, Ralf Kraus, Yannik Lebatesi, Professor Martina Klocke, Hans Lingens, Guido Grün und Yunus Emre Gul blicken auf ein erfolgreiches Studentenprojekt an der Fachhochschule Aachen. Foto: Dirk Salm

Aachen. Diese Woche werden die angehenden Maschinenbau-Ingenieure der FH Aachen wohl so schnell nicht vergessen: Rund 180 Viertsemestler waren fünf Tage am Stück mit dem Projekt „Pro8” befasst, was für die Teilnehmer vor allem eines bedeutete: ackern, ackern und noch mal ackern.

„Pro8” ist ein Projekt der Fachhochschule, das Studenten aus dem Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik auf den Berufsalltag vorbereiten soll. Zum Wochenanfang erhielten die künftigen Ingenieurinnen und Ingenieure einen Auftrag aus der Industrie - es ging um die Konstruktion einer Biegemaschine für Betonstahlmatten. In Gruppen galt es dann, umfassend zu recherchieren, eine Maschine zu entwickeln, Modelle anzufertigen und die Ergebnisse schließlich noch in eine vorzeigbare Form zu bringen.

Dass die Studenten erheblichem Zeitdruck ausgesetzt waren, ist durchaus gewollt, wie Professorin Dr. Martina Klocke erläutert: „Wir simulieren hier den echten Berufsalltag, in dem man sich auch oft in kurzer Zeit in ein Thema einarbeiten muss.” Nicht auf der Strecke bleiben sollten dabei auch die so genannten Softskills, also die sozialen Fähigkeiten wie etwa die Zusammenarbeit im Team. Unterstützt wurden die Teilnehmer dabei von „Teamcoaches”, Studierenden der sozialen Arbeit von der Katholischen Fachhochschule.

Erstmalig hatten die angehenden Ingenieure zudem junge Konkurrenz: Im Rahmen des Projektes „ANT Alive”, das Oberstufenschülern angewandte Naturwissenschaften und Technik näher bringen soll, nahm neben den 22 Studententeams auch ein Team mit Oberstufenschülern an „Pro8” teil - und meisterte die Aufgabe am Ende mit Bravour: In der Kategorie „Präsentation” stellten die jüngsten Teilnehmer einen Großteil ihrer studentischen Mitstreiter in den Schatten und erreichten in diesem Teilbereich einen bejubelten dritten Platz, auch in der Gesamtwertung langte es für einen Platz im oberen Mittelfeld.

Die Gewinner auf einen Blick

Die Nase vorn hatte in der Gesamtwertung am Ende die Studentengruppe Nr. 20. Zu ihr gehörten: Jens Breuer, Johannes Lenz, Arthur Cebulla, Johannes Bührke, Lucas Kielyka, Mikel Nandzik, Sebastian Langen-Hegenmann und Florian Barth.

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