Wieder mehr Gasthörer an deutschen Hochschulen

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Wiesbaden. Die Zahl der Gasthörer an deutschen Hochschulen hat wieder zugenommen. Im abgelaufenen Wintersemester waren 41 900 Gaststudenten eingeschrieben - 13,6 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag weiter mitteilte, näherte sich die Zahl damit wieder dem Höchststand vom Wintersemester 2003/2004. Damals waren 44.800 Gaststudenten gemeldet.

Nach vorläufigen Ergebnissen zählten die Vergleich zum Statistiker insgesamt 2,1 Millionen immatrikulierte Studenten an deutschen Hochschulen; Gasthörer machten davon zwei Prozent aus. Diese können auch ohne Hochschulreife an Lehrveranstaltungen der Hochschulen teilnehmen. Eine Abschlussprüfung ist nicht möglich. Von den mehr als 50 800 belegten Veranstaltungen der Gasthörer entfielen die meisten - nämlich 5 700 - auf die Wirtschaftswissenschaften. 5 000 gehörten zur Fachrichtung Geschichte und 3 600 zu Philosophie. Beliebt waren auch Rechtswissenschaften, Psychologie und Informatik.

Frauen stellten knapp die Hälfte (47,4 Prozent) aller Gasthörer. Das Durchschnittsalter lag im Wintersemester 2009/2010 bei 49,7 Jahren. Am stärksten vertreten waren die Altersgruppen der 60- bis 70-Jährigen mit einem Anteil von 26,9 Prozent und der 20- bis 30-Jährigen mit einem Anteil von 18,8 Prozent an allen Gasthörern.

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