Väterchen Frost kann Freude übers Parkhaus nicht trüben

Von: Jan Mönch
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Weithin sichtbar erhebt sich an der Ecke Turmstraße/Professor-Pirlet-Straße das neue Parkhaus der RWTH. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Man muss schon eine einigermaßen hochgestellte Persönlchkeit sein, um der RWTH den Terminkalender zu diktieren. Väterchen Frost, so viel wurde nun deutlich, gehört nicht dazu. Denn dieser mag zwar verhindern, dass die letzten Fugen am erweiterten Parkhaus in der Professor-Pirlet-Straße geschlossen werden.

Die Eröffnung jedoch feierte TH-Rektor Ernst Schmachtenberg gemeinsam mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) und dem zuständigen Architekten, Horst Fischer, schon bevor sich dann wohl ab Februar die Parkdecks mit Fahrzeugen füllen werden.

Davon passen nun 600 mehr in das Parkhaus, als vor der Erweiterung. Platz finden somit 1300 Autos auf 14 halbgeschossig versetzten Ebenen, die sich weithin sichtbar an der Ecke zur Turmstraße erheben. Sechs Millionen Euro kostete das Bauwerk, das auch ein Zugeständnis an die gesetzlichen Vorgaben zu Autostellplätzen ist, die auch die Rheinisch-Westfälisch Technische Hochschule (RWTH) angesichts ihrer allerorten entstandenen und noch entstehenden Neubauten einhalten muss. „Ein dicker Punkt in der Karte”, ist das Gebäude für Parkplatzsuchende nun laut Ernst Schmachtenberg - sofern diese an der RWTH entweder eingeschrieben oder beschäftigt sind.

Und je nach dem, wo auf der Karte nun das letztendlich zu erreichende Institut gelegen ist, ist das Parkhaus auch ein 14-geschossiger Kompromiss. „Jeder Meter zwischen Haus und Auto ist natürlich ein Meter zu viel”, zeigte der stellvertretende BLB-Niederlassungsleiter Klaus Heine Verständnis für Einwände, die bereits während der Bauarbeiten erhoben worden seien. In direkter Umgebung von Innenstadt, Hörn und Königshügel liege das Parkhaus jedoch „annähernd ideal”. „Pragmatisch und zielorientiert” ist es für Oberbürgermeister Marcel Philipp.
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