Unicup: Maschinenbauer sind nicht zu schlagen

Von: Denise Petzold
Letzte Aktualisierung:
unicup_bu
Heiß umkämpfter Puck: In fantasievollen Kostümen gingen die Teams aufs Eis und sorgten für viel Gaudi auf den Zuschauerrängen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die Stimmung auf und neben dem Eis ist geradezu sensationell. Kein Wunder, denn in der Eissporthalle steht der 22. Unicup der RWTH Aachen auf dem Spielplan. Erfinder dieses bei Studenten und Professoren gleichermaßen beliebten Events ist Professor Christian Mittermayer, der den Uni-Cup 1988 ins Leben rief.

Seitdem spielen drei große Fakultäten - Elektrotechnik, Medizin und Maschinenbau - regelmäßig um die „Thyssen-Krupp-Trophy”, dem begehrten Wanderpokal aus Edelstahl. In den letzten drei Jahren landete er in den Händen der Maschinenbauer. Auch diesmal gehen die „Aachen Steelers” (Maschinenbau) als Sieger vom Eis, lassen den „E-Tech Lions” (Elektrotechnik) und den „Medical Strikers” (Medizin) keine Chance.

Seit acht Jahren ist der Unicup nun fester Bestandteil im Programm des Hochschulsportzentrums der RWTH. „Der Unicup schafft eine Identifikation mit seiner jeweiligen Fachschaft und der RWTH. Es geht darum, eine gute Zeit zu haben, die im Studium manchmal zu kurz kommt”, sagt Manfred Nettekoven, Kanzler der RWTH.

Das kann Karin Makowski, Maschinenbaustudentin und Spielerin der „Aachen Steelers”, nur bestätigen: „Man fühlt sich so groß, wenn man auf dem Eis steht und ein Tor schießt. Vor allem wegen der Zuschauerkulisse.”

Während die Teams, drei pro Fachschaft (Professoren, Studenten und Studentinnen), in unterschiedlichen Verkleidungen auf Torjagd gehen, herrscht auf den Zuschauerrängen positiver Ausnahmezustand: Ob es nun um Kostüme, Cheerleader, Lautstärke oder riesige Banner geht - die Kreativität der Fachschaften kennt keine Grenzen. Damit es auch zwischen den Spielen nicht langweilig wird, heizen die Cheerleader den Besuchern auf der Tribüne ordentlich ein. 3000 Besucher haben es in die Halle geschafft, die aber mindestens für 6000 Krach machen.

Von dem Erlös gehen 1000 Euro an den Verein „Herzkrankes Kind Aachen”, 2000 Euro werden an den Verein „Right To Play” gespendet, der sich für die Teilnahme an regelmäßigen Sportaktivitäten von Kindern auf der ganzen Welt einsetzt.

Am Ende triumphieren wieder die „Aachen Steelers”. Sie holen ihren vierten Titel in Folge vor den „E-Tech Lions” und den „Medical Strikers”.

Trost für die Drittplazierten: Die Cheerleader der Mediziner sichern sich immerhin den „Fu-Fah”-Ehrenpreis für die beste Cheerleadergruppe.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert