TH-Institut wegen gravierender Baumängel geschlossen

Letzte Aktualisierung:

Aachen. „Wegen gravierender baulicher Mängel” ist das Gebäude des RWTH-Instituts für Gesteinshüttenkunde, Mauerstraße 5, am Freitag geschlossen worden.

Die Beschäftigten seien von ihren dienstlichen Tätigkeiten freigestellt worden, teilt die Pressestelle der RWTH mit. Die Zwangspause werde erst beendet, wenn „die erforderlichen Baumaßnahmen zur Wiederherstellung der üblichen Sicherheitsstandards erfolgt sind”, heißt es weiter.

Die vorübergehenden Schließung des Instituts hat nach Angaben der RWTH mehrere Gründe.

Polizeiliche Auflagen hinsichtlich der Fluchtwege seien noch nicht umgesetzt, Brandschutztüren müssten überprüft werden. Nach einem Riss im Hauptbau sei ferner eine statische Überprüfung des Mauerwerks notwendig. Und schließlich fehlt eine dauerhaft abgesicherte Stromversorgung in Form eines Notstromaggregats.

RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg bedauert nach Angaben der Pressestelle, „dass durch diese ungewöhnliche, aber aus sicherheitstechnischer Sicht erforderliche Maßnahme die wichtigen Arbeiten in Forschung und Lehre des Instituts für Gesteinshüttenkunde erheblich gestört werden”.

Er habe die zuständigen Hochschuleinrichtungen angewiesen, so rasch als möglich diese baulichen Mängel zu beheben. Der Betrieb des Instituts für Gesteinshüttenkunde könne dann hoffentlich bald wieder aufgenommen werden.
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