Studentenwerk will mehr Geld für Soziales beim Studienplatzausbau

Von: ddp
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Berlin. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert beim bundesweiten Ausbau der Studienplätze zusätzliches Geld für die Beratung, Verpflegung und Unterkünfte von Hochschülern.

„Studienplätze allein garantieren noch keinen Studienerfolg”, sagte DSW-Präsident Rolf Dobischat am Mittwoch in Berlin. Auch dem Hochschulpakt II, mit dem bis 2015 rund 275 000 zusätzliche Studienplätze entstehen sollen, drohe ein strukturelles Defizit, „wenn die soziale Dimension des künftigen Studierendenhochs weiterhin ausgeblendet wird”.

Die künftigen Studenten bräuchten gute studienbegleitende Beratung, „campusnahe Verpflegung und vor allem ein Dach über dem Kopf”, mahnte Dobischat.

Nach Einschätzung des Deutschen Studentenwerks liegt der Bedarf an zusätzlichen Wohnheimplätzen bei 20.000. Diese würden laut DWS rund 700 Millionen Euro kosten. Auch die Beratung zur Studienfinanzierung müsse ausgebaut werden. „Hier erwarten wir von Bund und Ländern endlich Unterstützung”, sagte Dobischat.

Auch der Bundesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), Gottfried Ludewig, forderte ein „klares Bekenntnis für bessere Studienbedingungen”. Die bisher veranschlagten 6500 Euro pro Studienanfänger beim Studienplatzausbau seien nicht ausreichend.

Die Bildungsminister aus Bund und Ländern wollten den Hochschulpakt II am Mittwochnachmittag bei einem Treffen in Berlin beschließen.
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