Studentenwerk stellt sich hinter Protestanten

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Dresden. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat sich hinter die bundesweit protestierenden Studenten gestellt. „Die Studierenden haben die wohl wuchtigsten und wichtigsten Proteste seit 1968 artikuliert”, sagte DSW-Präsident Rolf Dobischat am Mittwoch in Dresden.

Ihre Forderungen nach studierbaren Bachelor-Studiengängen, Abschaffung der Studiengebühren und mehr Mitsprache seien völlig berechtigt.

Das Problem der Studienabbrecher bestehe bei den neuen Bachelorstudiengängen nach wie vor, sagte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. Bei den Geisteswissenschaften gebe es zwar einen Rückgang, die Abbrecherquote im ingenieurwissenschaftlichen Bereich an Fachhochschulen sei dafür gestiegen.

Das deutsche Hochschulsystem sei „immer noch selektiv wie kaum ein anderes in der Welt”, sagte Dobischat. Nur 23 Prozent der Kinder aus Familien ohne akademische Tradition studierten, aber 83 Prozent der Kinder aus Akademikerfamilien.

Bundesweit einheitliche Regelungen für den Hochschulzugang und den -abschluss sollen nach Ansicht des Deutschen Studentenwerkes bestehenbleiben. Das gelte auch für das Hochschulrahmengesetz. Das DSW ist die Dachorganisation für 58 Studentenwerke, die sich um rund zwei Millionen Studenten kümmern.

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