Bielefeld - Studenten in NRW stärker belastet

Studenten in NRW stärker belastet

Von: dapd-nrw
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Medizinstudenten im Hörsaal
Medizinstudenten im Hörsaal. Foto: dpa

Bielefeld. Die Studenten in Nordrhein-Westfalen sind mit Studium und Nebenjob deutlich stärker belastet als noch vor wenigen Jahren. Im Wintersemester 2009/2010 betrug der Aufwand 44,5 Stunden pro Woche, wie die Arbeitsgemeinschaft der Studentenwerke in NRW am Dienstag in Bielefeld mitteilte.

Zum Vergleich: 2006 waren es nur durchschnittlich 40,9 Stunden. Im Bundesgebiet liegt der Zeitaufwand bei wöchentlich 43,7 Stunden. Insbesondere das Studium selbst frisst mehr Zeit. Der Aufwand erhöhte sich von 32,9 Stunden auf 35,5 Stunden - vor allem weil die Studenten mehr Lehrveranstaltungen besuchen mussten.

So investierten Studenten im Erststudium 2009 wöchentlich 18,1 Stunden gegenüber 16,1 Stunden im Jahr 2006. Für eine Erwerbstätigkeit neben dem Studium brachten sie Studenten im Schnitt neun Stunden auf - eine Stunde mehr als 2006.

Die meisten Studenten in NRW haben neben dem Studium noch einen Job. Rund 71 Prozent verdienen sich dadurch etwas Geld hinzu. Der durchschnittliche Nettostundenlohn beträgt zehn Euro. Besonders häufig gehen Studenten in Wuppertal arbeiten. Dort beträgt die Erwerbstätigenquote 84 Prozent. In Köln gehen 79 Prozent, in Dortmund 76 Prozent und in Düsseldorf 73 Prozent der Studenten arbeiten.
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