Spatenstich: RWTH-„Gym” wird auf 1100 Quadratmeter erweitert

Von: hle
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Und hoch mit der Erde: Olyver Richter (v.l.), Manfred Nettekoven, Harald Lange, Gabriele Golubowitsch, Niko Sperle, Peter Russell beim Spatenstich. Foto: Michael Jaspers

Aachen. 64 Prozent aller Studenten treiben regelmäßig Sport. Das Interesse ist also da - der Platz bald auch. Mit dem Spatenanstich ist es nun offiziell: Im Wintersemester wird das Fitnesszentrum „RWTH Gym” von 420 auf insgesamt 1100 Quadratmeter erweitert.

„Wir wollen den Bedürfnissen der Studenten gerecht werden”, erklärt Nico Sperle, Leiter des Hochschulsportzentrums der RWTH. Das vom Hochschulsportzentrum in Kooperation mit der Aachener Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) NRW sowie dem Baudezernat der Universität initiierte Projekt wird von der RWTH vorfinanziert. Ein Großteil der Baukosten in Höhe von knapp zwei Millionen Euro wird anschließend vom Hochschulzentrum refinanziert. „Unsere Hochschule ist beweglich, energisch und energiegeladen, das muss sich in unseren Sportangeboten widerspiegeln”, sagt RWTH-Kanzler Manfred Nettekoven.

„Die Halle ist einfach zu eng. Ich weiß das, denn ich habe sie mehr als nur besichtigt, auch wenn man es mir nicht ansieht”, scherzt Nettekoven. Der Sportbetrieb wird während der Bauphase in die Couvenhalle verlegt. In diesem Oktober soll die „Gym” aber schon wieder nutzbar sein. Ein sportliches Vorhaben - und doch nur ein kleiner Baustein. „Es werden noch viele weitere Projekte folgen, Sport ist wichtig, er bringt Menschen zusammen”, findet Harald Lange, Niederlassungsleiter des BLB in Aachen.

Die Erweiterung soll aber keine Städteverdichtung hervorrufen. „Das Projekt ist ziemlich platzsparend, da eine zweite Etage entstehen wird”, erklärt Professor Peter Russell. Effektiv und gesundheitsorientiert soll der Sport sein. „Die Studenten sind sportlich”, findet Sperle. „Deshalb haben wir uns zeitlich sportliche Ziele gesetzt”, fügt er hinzu. Am Donnerstag noch der erste Spatenstich, in knapp acht Monaten eine neue „Gym”.
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