„Showtime” begeistert vor und hinter der Kamera

Von: shw
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Aachen. „Ich bin froh, dass ein so tolles Projekt realisiert werden konnte”, erzählt Blazej Floch und strahlt dabei. Der 26-Jährige studiert Kommunikationsdesign an der FH Aachen und war einer derjenigen, dessen Video bei der Showtime „anna-log” des Fachbereichs Gestaltung der FH Aachen zu sehen war.

„Es ist toll, dass unsere Arbeit, die zum Teil doch einen sehr großen Aufwand erfordert, auf diese Weise gewürdigt wird. Außerdem erhalten wir bei der Präsentation unserer Videos ein direktes Feedback und können gegenseitige Kritik üben”, hebt Blazej die Bedeutung der „Showtime” für die Studenten hervor.

Die Videos decken ein breites Spektrum ab: von Musikvideos im Stil von Rapper Bushido bis hin zu Produktionen, die den Zuschauer an Science-Fiction Filme à la „Star Wars” erinnern, ist alles dabei.

Die jungen Filmemacher hatten bei der Wahl ihres Film Plots allerdings nicht immer freie Hand: „Den unteren Semestern wurden noch bestimmte Themen vorgeben, wohingegen die höheren Semester zum Teil ganz auf sich alleine gestellt waren”, gibt Professor Matthais Knezy-Bohm Einblick in die Projektarbeit seiner Studenten. Auch für den Professor war die 24. „Showtime” ein Erlebnis:

Niveau ist gestiegen

„Es ist sehr interessant, nun sozusagen das Endprodukt zu sehen. Ich habe das Projekt ja von Anfang an begleitet und bin doch überrascht, wie weit so mancher Student schon ist”, so Knezy-Bohm.

Auch die Nachwuchsfilmer sind von dem 24. Filmprojekt begeistert: „Das Niveau hat sich sichtlich erhöht. Die Filme erinnern zum Teil schon an richtige Kinoproduktionen”, findet Vi-Dan Tran.

Der 25-Jährige war sogar mit drei Videoproduktionen in der „Showtime” vertreten. Dass die Videos aber nicht immer nur witzig sein müssen, zeigt das Musikvideo „Pain”.

„Der Clip kann durchaus sozialkritisch gesehen werden. Es führt uns beispielsweise vor Augen, dass im Leben nicht immer alles nach Pan verläuft und dass der Umgang mit Schmerz und Trauer zum Leben hinzugehören”, bringt der Künstler hinter der Kamera, Robert Goesch, die Botschaft des Videos auf den Punkt.

Zum Schluss der „Showtime” hatten aber alle doch noch etwas zu lachen. Professor Knezy-Bohm bewies, dass er auch vor der Kamera eine gute Figur macht und gab in der Produktion „Berlin” den Wachtmeister.
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