Aachen - Schmachtenberg: „RWTH ist ein wenig wie ein Franchise-Unternehmen”

Schmachtenberg: „RWTH ist ein wenig wie ein Franchise-Unternehmen”

Von: ai
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Aachen. „Ich betrachte die RWTH Aachen als einen Wissenskonzern, der in Zukunft immer stärker auf eigenen finanziellen Füßen stehen wird.” Nachhilfe in Sachen unternehmerischen Denkens benötigt Ernst Schmachtenberg wahrlich nicht.

Dementsprechend wurde der Rektor der RWTH beim Besuch des CDU-Wirtschaftsrats von Vorstandssprecher Herbert Prömper auch als „Vorsitzender eines großen Unternehmens” vorgestellt. Ein Kollege sozusagen.

In einem kurzweiligen Vortrag verdeutlichte Schmachtenberg den anwesenden Unternehmern die neuesten Entwicklungen rund um die RWTH: „Wir sind eine von drei deutschen Universitäten, die sowohl in Forschung als auch in Lehre das Exzellenzetikett erhalten haben.” Dies seien allerdings keine Lorbeeren, auf denen man sich auszuruhen gedenke. Ganz im Gegenteil müsse man beim „großen Tanker RWTH” stets daran denken, dass Lenkbewegungen unter Umständen erst mit einer gewissen Verzögerung wirksam würden.

Grobe Richtung vorgeben

„Die RWTH ist ein wenig wie ein Franchise-Unternehmen”, bemühte Schmachtenberg einen weiteren Vergleich aus der Wirtschaft, „wir haben viele Institute, die relativ selbständig agieren und forschen.”

Die Aufgabe des Rektorats sei es, die grobe Richtung vorzugeben und die Rahmenbedingungen zu optimieren. Zu diesen zähle neben der engeren Anbindung von Uniklinik und Forschungszentrum Jülich in erster Linie die Konkretisierung der Campuspläne. „Ich hoffe stark, dass der Stadtrat zügig und positiv entscheidet”, sagte Schmachtenberg und erntete Applaus.

Zum Abschluss warb RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg noch für den Bildungsfonds der RWTH, mit dem hervorragende Studenten unterstützt werden. „Sie als Unternehmer können in diesen Fonds einzahlen und ich verspreche Ihnen, dass Sie kaum eine sinnvollere Investition tätigen können.”
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