RWTH Aachen kassiert die meisten Drittmittel

Von: dpa
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RWTH Hauptgebäude
Die RWTH hat wie 2009 auch 2010 die meisten sogenannten Drittmittel unter den deutschen Universitäten geworben. Das Bild zeigt das Hauptgebäude. Foto: dpa

Aachen/Wiesbaden. Die meisten Gelder fließen nach Aachen: Unter den deutschen Hochschulen hat die RWTH Aachen im Jahr 2010 wieder die höchsten sogenannten Drittmittel kassiert.

Insgesamt hat sie - ohne medizinische Einrichtungen - knapp 235 Millionen Euro an öffentlichen und privaten Zuwendungen gesammelt. Damit liegt sie wie 2009 auf Platz eins der Rangliste.

Auf den weiteren Plätzen folgen die Technische Universität München (rund 200 Millionen Euro) und die Technische Universität Dresden (etwa 169 Millionen Euro).

Im Bundesschnitt zeigt der Trend nach oben: Die deutschen Hochschulen haben noch nie so viel Geld von der Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen für die Forschung eingeworben wie 2010. Insgesamt erhielten sie 5,9 Milliarden Euro Drittmittel - etwa 10,5 Prozent mehr als 2009, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Der Anteil der Drittmittel an allen Ausgaben der Hochschulen stieg damit binnen eines Jahre leicht um 0,6 Prozentpunkte auf 14,4 Prozent.

Die Uni-Professoren sammelten mehr Geld für die Forschung als ihre Kollegen an anderen Hochschulen. Ein Uni-Professor warb im Schnitt 261 700 Euro Drittmittel ein - 8,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Fachhochschul-Professoren waren es durchschnittlich 23 400 Euro (plus 13,5 Prozent). Medizin-Professoren erzielten im Durchschnitt 536 500 Euro, gefolgt von ihren Uni-Kollegen in den Ingenieurwissenschaften mit 509 600 Euro.

Das Geld kommt beispielsweise von der EU, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Bundesagentur für Arbeit, Stiftungen und Unternehmen.

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