„ProLog”: 25-Millionen-Euro-Highlight für Melaten

Von: Jan Mönch
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So soll das „ProLog”, ein 25 Millionen Eiuro teurer Bau aus dem Forschungscluster Logistik, einmal aussehen. Die großzügigen Grünflächen und Dachterrassen zusammen mit der Außengastronomie vermeiden, dass der Campus Melaten wie ein reines Gewerbegebiet erscheint. Entwurf: Architekturbüro Meyer en Van Schooten

Aachen. Am liebsten würde Norbert Hermanns es sehen, wenn noch in diesem Jahr der erste Spaten in die Erde gestoßen würde. Dann, so stellte der Geschäftsführerer des Investors „ante4C” es am Donnerstag dem Planungsausschuss in Aussicht, könnte das erste Gebäude des Campus Melaten bis Ende 2012 bezugsfertig sein.

Der 25 Millionen Euro teure Bau mit dem Namen „ProLog” wird dem Forschungscluster Logistik angehören, dessen Mitarbeiter sich mit dem Fluss von Informationen und Material innerhalb von Unternehmen beschäftigen.

350 Arbeitsplätze auf 8500 Quadratmetern

„ProLog” wird Arbeitsplatz für 350 Personen sein, die auf 8500 Quadratmetern Büro-, Labor- und Fabrikfläche Platz finden. Hinzu kommen 2500 Quadratmeter für die sogenannte Mantelnutzung durch Gastronomie und Einzelhandel. Wie Norbert Hermanns betonte, verfolgen weder das ausführende Architekturunternehmen Meyer en Van Schooten (Amsterdam) noch er selbst auf Melaten die Idee eines bloßen Gewerbegebiets - Dachterrassen und Grünflächen wurde auf den Entwürfen dementsprechend großzügig Platz eingeräumt.

Grün soll nicht nur die Außenbepflanzung sein, sondern auch das architektonische Gesamtkonzept des ersten von bis zu 19 Clustern, die das Zwei-Milliarden-Projekt Campus Melaten umfassen wird. Bei Gebäuden mit „langfristigem Anspruch” könne man heutzutage auf ökologische Qualität schließlich nicht mehr verzichten, führte Hermanns weiter aus.

Die Unternehmen, die sich im „ProLog” einmieten werden, sind größtenteils bereits benannt. Dementsprechend zuversichtlich ist Norbert Hermanns, dass der Rest des Clusters rasch auf „ProLog” folgen wird. Das Konzept bleibe hier „flexibel”, schließlich will man den Bedürfnissen der Unternehmen gerecht werden, dem Cluster Logistik aber dennoch ein geschlossenes Gesamtbild verleihen.

Norbert Hermanns: „Es soll aus einem Guss geforscht werden, und es soll aus einem Guss gebaut werden.”

In vier bis sechs Jahren

Für abermals 50 Millionen Euro könnte das gesamte Cluster in etwa vier bis sechs Jahren fertig sein. Für „ProLog” zählt Hermanns nun auf eine zügige Bearbeitung des Bauantrags durch die Verwaltung.
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