Präsident der Kultusministerkonferenz sieht Hochschulen in der Pflicht

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Köln. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Henry Tesch, sieht angesichts der bundesweiten Studentenproteste gegen die Bachelor- und Master-Studiengänge vor allem die Hochschulen in der Pflicht. Die Umsetzung von Korrekturen müssen nun von den Universitäten mit geleistet werden, sagte Tesch.

Die Kultusministerkonferenz habe im Oktober bereits das eingelöst, was sie im Juni den Studenten zugesagt habe und eingefordert, dass der Bachelor „studierbar und berufsqualifizierend” sein müsse. Die Universitäten seien jedoch autonom bei der Umsetzung und einer entsprechenden Neukonzipierung der Bachelorstudiengänge.

Tesch forderte auch die Wirtschaft auf, die Bachelor-Abschlüsse verstärkt anzuerkennen. Dies sei auch einer der Kritikpunkte der Studenten, dass sie mit dem Bachelor im Grunde erst halbfertig seien.

„Wir haben an vielen Stellen eben einfach feststellen müssen, dass alter Wein in neue Schläuche gegossen wird”, sagte Tesch über die Umwandlung der alten Studiengänge zum Bachelor und Master. Es gebe jedoch auch gelungene Umstellungen.
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