NRW holt wieder Nachwuchsforscher zurück

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Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Landesregierung holt auch im nächsten Jahr junge Wissenschaftler aus dem Ausland zurück.

Vier Nachwuchsforscher aus den Bereichen Chemie, Biologie, Ingenieurwissenschaften und Medizin können vom kommenden Sommersemester an eigene Forschungsgruppen an einer NRW-Uni ihrer Wahl aufbauen, wie Innovationsministerin Svenja Schulze (SPD) am Montag mitteilte.

Ihnen stehen dafür jeweils bis zu 1,25 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung. Die vier Naturwissenschaftler hatten sich unter 45 Bewerbern im NRW-Rückkehrerprogramm durchgesetzt. Thema dieser Förderrunde war die Erforschung innovativer Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, die einen Beitrag zur modernen Medizin leisten.

Der Mediziner Mario Fabri (32) forscht am menschlichen Immunsystem, um entzündliche Erkrankungen besser behandeln zu können. Er wird von der Universität of California an die Universität zu Köln wechseln.

Der Chemiker Simon Ebbinghaus (30) will mit seinen Untersuchungen zu Proteinfehlfaltungen in Zellen einen Beitrag zum Verständnis altersbedingter neurodegenerativer Erkrankungen liefern. Sein neuer Arbeitsort ist die Ruhr-Universität Bochum. Bisher hat er an der University of Illinois gearbeitet.

Der Strömungsmechaniker Sebastian Krittian (30) erforscht den Einfluss der Strömungsverhältnisse im Herz-Kreislaufsystem. Er kommt von der Universität Oxford. Die Biologin Katrin Paeschke (31) will Ansätze für neue Therapien zur Behandlung menschlicher Krankheiten finden, die auf einen Verlust der Genomstabilität zurückgehen. Sie hat bisher an der Universität Princeton in den USA gearbeitet. Krittians und Paeschkes künftige Forschungsstandorte stehen noch nicht fest.
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