Neue Gleichstellungsbeauftragte der RWTH
Wollen die Gleichstellung vorantreiben: von links Christiane Herweg, Dr. Dr. Doris Klee, Ulrike Brands-Proharam Gonzalez. Foto: Andreas Schmitter
Rund 450 Mädchen aus Schulen der Aachener Region besuchten in den letzten Jahren am Girls Day verschiedene Einrichtungen der RWTH. Am 27. Mai erweitert diese ihr Angebot des Girls Day um Workshops für Jungen, wo diese in pflegerische Berufe und in die Geistes- und Sozialwissenschaften „hineinschnuppern” können. Auch die Ferienaktionen der Hochschule unter dem Motto „Abenteuerspielplatz Uni” wurden überarbeitet und behandeln jährlich wechselnde Schwerpunktthemen. „In diesem Jahr dreht sich für die sechs- bis zwölfjährigen Kinder unserer Hochschulangehörigen alles um den Themenkomplex âKinderrechte´”, sagt Klee.
Für die nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen an der RWTH werden sich Klee und ihre Stellvertreterinnen ebenfalls engagieren: „Hier arbeiten beispielsweise viele Frauen als Sekretärinnen, in Wahrheit nehmen sie aber nicht selten viele Management-Aufgaben wahr - das sollte dann entsprechend honoriert werden”, erklärt Herweg.
Stolz sind die Frauen auch auf die von ihren Vorgängerinnen initiierten Lehrstühle „Gender Studies” (Gleichstellung von Frauen und Männern) in den Studiengängen Medizin und Soziologie. Hier wird von Frauen und Männern gleichermaßen Forschung zum Thema Gleichstellung betrieben. So gibt es hier Untersuchungen zu den Faktoren, die eine Gleichstellung ausmachen - und das im Vergleich verschiedener Länder. Soziologische und medizinische Untersuchungen werden ebenfalls vorgenommen. „Die RWTH ist mit diesem Angebot schon sehr weit im Vergleich zu anderen Universitäten. Wir wollen diesen Anspruch und auch das Angebot erhalten”, sagt Klee.
Leserkommentare
Für die nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen an der RWTH werden sich Klee und ihre Stellvertreterinnen ebenfalls engagieren: „Hier arbeiten beispielsweise viele Frauen als Sekretärinnen, in Wahrheit nehmen sie aber nicht selten viele Management-Aufgaben wahr - das sollte dann entsprechend honoriert werden”, erklärt Herweg.
Stolz sind die Frauen auch auf die von ihren Vorgängerinnen initiierten Lehrstühle „Gender Studies” (Gleichstellung von Frauen und Männern) in den Studiengängen Medizin und Soziologie. Hier wird von Frauen und Männern gleichermaßen Forschung zum Thema Gleichstellung betrieben. So gibt es hier Untersuchungen zu den Faktoren, die eine Gleichstellung ausmachen - und das im Vergleich verschiedener Länder. Soziologische und medizinische Untersuchungen werden ebenfalls vorgenommen. „Die RWTH ist mit diesem Angebot schon sehr weit im Vergleich zu anderen Universitäten. Wir wollen diesen Anspruch und auch das Angebot erhalten”, sagt Klee.




