Mehr als Denksport: „RWTH Gym” um Stockwerk erweitert

Von: Laura Knops
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Das Hochschulsportzentrum hat
Das Hochschulsportzentrum hat sein „Gym” mit einer Investition von zwei Millionen Euro erweitert: Bei der Eröffnung begutachtet auch Rektor Ernst Schmachtenberg (links) die Fitnessgeräte. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Sport gehört zum Lebensalltag vieler Studenten - und damit ist nicht nur Denksport gemeint. Immerhin betreiben ungefähr 64 Prozent aller Studenten regelmäßig Sport. Das erklärt auch die immer weiter steigende Nachfrage nach Fitnessangeboten.

Um diesen Ansturm auffangen zu können, wurde die Fläche des Fitnesszentrums „RWTH Gym” mehr als verdoppelt, indem es um ein ganzes Stockwerk erweitert wurde. Schon Jahre zuvor war das Fitnesscenter - mit ursprünglich 420 Quadratmetern Trainingsfläche - an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Also musste das Hochschulsportzentrum reagieren. Nach 16 Monaten Bauzeit stehen den Studenten und Bediensteten nun erweiterte und innovative Trainingsmöglichkeiten und -methoden zur Verfügung.

2200 Studierende registriert

„Der Sport ist ein lebendiger Bereich und einfach unheimlich erfolgreich”, erklärt Nico Sperle, Leiter des Hochschulsportzentrums der RWTH. Eine Zukunft hat der Hochschulsport ganz sicher, denn 2011 erreichte das RWTH Gym mit 87.945 Teilnahmen einen neuen Rekord. Etwa 2200 Studenten sind derzeit im Fitnesszentrum registriert. Unter fachkundiger Aufsicht können Fitnessbegeisterte an neuen Sportgeräten ihr Training optimieren. Dabei wird erstmalig auch ein spezielles Videotraining eingesetzt, bei dem sich die Sportler bei den eigenen Übungen beobachten und weiter verbessern können. Alles ist bestens auf die Bedürfnisse der Studenten abgestimmt.

Die Kosten des Projekts, das in Kooperation mit dem Baudezernat der RWTH und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) entstanden ist, werden von der RWTH vorgestreckt. Ein Großteil der zwei Millionen Euro soll vom HSZ refinanziert werden. Das ist ein großer Schritt für den Hochschulsport, denn nur wenige Projekte konnten so umgesetzt werden.

„Die Wissenschaft und der Sport sind wettbewerbsorientiert. Wir sind froh, dass wir die Exzellenz der RWTH auch im Hochschulsportbereich zeigen und verbessern können” erklärt Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH, und schwingt sich trotz Anzug und Krawatte auf eines der neuen Fitnessgeräte.
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