Marathon mit Mikrofon und Livemusik

Von: Sebastian Dreher
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99 Stunden Nonstop: Sebastian Riehn, Daniela Ewers, Marijke Duits, Judith Salomon, Sarah Adams und Eric Claßen vom Hochschulradio (von links). Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Wer steckt eigentlich hinter den Stimmen beim Aachener Hochschulradio? Der Frage kann man bei „99,1 Nonstop” nachgehen, einem an die Sendefrequenz 99,1 MHz angelegten Sende- und Moderationsmarathon, der das Team ab dem 18. August vier Tage lang auf Trab halten wird.

Um die 99,1 Stunden mit Programm zu füllen und gleichzeitig ihre Hörer besser kennen zu lernen, haben sich die Redakteure einiges einfallen lassen.

Radio zum Anfassen

Unter dem Titel „Die Stadt” wird an drei Tagen von einschlägigen Aachener Plätzen gesendet. Am 19. meldet sich das Studio vom Vorplatz des Super C. Zwischen den üblichen Musikeinspielern werden Themen rund um das Thema „Studieren im Ausland” diskutiert.

Weitere Live-Sendungen kommen vom FAHO-Wohnheim, aus dem Neuen Aachener Kunstverein und vom Platz vor dem Studio des Hochschulradios an der Wüllnerstraße.

„Wir wollen Radio zum Anfassen machen”, sagt Daniela Ewers, Leiterin der Wortredaktion. „Es ist sicher eine aufregende Erfahrung, dem Publikum beim Moderieren in die Augen zu sehen.”

Gleiches gilt für die Zuschauer, denn die lernen das Medium Radio auch von einer anderen Seite kennen. Bei der öffentlichen Sitzung der Musikredaktion am Donnerstagabend wird über Künstler diskutiert und über eingesendete Musik entschieden.

Am Sonntag kommen beim „Kulturschock” lokale Autoren zu Wort, dazwischen sorgen „The Secret Springs” und „Henk Jr.” für Festivalstimmung. Jeden Tag ist zur Unterstützung ein anderes Hochschulradioteam aus Köln, Bonn, Münster und Mannheim eingeladen, die jeweils drei Stunden lang ihr eigenes Programm machen können.

„Wir betreten mit dieser Aktion Neuland”, sagt Marijke Duits, Moderatorin der Kulturredaktion. „Im Grunde ist das Ganze ein Testlauf für unser fünfjähriges Jubiläum im kommenden Jahr.” Dann will die Truppe ihren Rekord brechen und noch länger senden. Vorausgesetzt, es klappt alles, wie es sich die ausschließlich ehrenamtlich arbeitenden Studenten vorstellen.

„Allein die ganzen Verhandlungen mit den Versicherungen, der Gema und dem Ordnungsamt waren sehr aufwendig”, meint Duits. „Doch wenn das Wetter mitspielt, bin ich sicher, dass wir enorm viel Spaß haben werden.”

Eins ist klar, die Dauersendung wird den Beteiligten alles abfordern. „Ich bin vor allem gespannt, wie René durchhält”, fragt sich Moderatorin Ewers. Der stellvertretende Chefredakteur hat die Nachtschicht aller vier Tage übernommen. „Da kann er dann endlich mal alle seine seltenen Platten auflegen.”
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