Lousberglauf: 2000 Läufer in den Startlöchern

Von: Robert Flader
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Mit neuen Pokalen im Schatten der Wohntürme: Steffen Huppertz (Koordinator), Philipp Nawrocki (Teamchef des Unilauf-Teams), Peter Lynen (Hochschulsportzentrum), Birgit Voll (Takeda Pharma) und Läuferin Susanne Druener (v.l.). Foto: Robert Flader

Aachen. Tradition verpflichtet - und im Falle des Lousberglaufs gilt das erst Recht. Immerhin geht der Kultlauf am Mittwoch schon in seine insgesamt 20. Runde und zieht Jahr für Jahr tausende Begeisterte aus der Region an, sei es als Sportler, Helfer oder Zuschauer.

In diesem Jahr also Lauf Nummer 20 - das hinterlässt natürlich Spuren.

„Nach dem CHIO und der Alemannia ist der Lousberglauf mit Sicherheit das sportliche Aushängeschild für Aachen”, so Peter Lynen vom Hochschulsportzentrum, das den Lauf auch in diesem Jahr sprichwörtlich auf die Beine stellt. „Es ist mehr als nur ein Rennen über fünf Kilometer. Es ist ein kulturelles Angebot, das ganz unterschiedliche Menschen verbindet.”

Insgesamt 185 Teams mit 2000 Läufern werden am Mittwoch um 19 Uhr in den Startlöchern stehen, die einen mehr, die anderen weniger fokussiert darauf, die bestehenden Streckenrekorde zu unterbieten. „Es ist eine Mischung aus dabei-sein-wollen und richtigem Spitzensport”,erklärt Lynen. Gerade die erst im letzten Jahr aufgestellte Damen-Bestmarke von Veronica Pohl von 20:02,7 Minuten soll direkt wieder fallen.

Eine, die wissen muss, wie es sich anfühlt, ständig bergauf oder bergab zu laufen, ist Susanne Druener. Sie ist bereits zum siebten Mal dabei, und jedes Jahr denkt sie sich nach den Strapazen: Nie wieder Lousberglauf! Doch die „super Atmosphäre mit den vielen tollen Zuschauern” lassen sie immer wieder umdenken.

Damit die Großveranstaltung reibungslos über die Bühne gehen kann, werden natürlich auch dieses Jahr wieder viele Helfer gebraucht, die größtenteils als Streckenposten für die Absicherung der 5555 Meter langen Strecke zuständig sind. Rund 200 Freiwillige sind es, den größten Teil stellen die Bewohner der Studententürme an der Rütscher Straße. Genau an dem Ort, wo vor Jahrzehnten die Idee für den Lousberglauf entstand und auch dieses Mal wieder der Startschuss gegeben wird.

„Der Lauf findet gewissermaßen in unserem Garten statt”, sagt Steffen Huppertz, Koordinator der Wohntürme. „Es ist toll zu sehen, wie professionell diese Veranstaltung mittlerweile ist.” Passend dazu gibt es für die 20. Auflage neue Pokale und Startnummern mit Chips zur Echtzeitmessung.

Als Finale des NRW-Unilauf-Cups, das auch in diesem Jahr souverän vom RWTH-Team um Teamchef Philipp Nawrocki angeführt wird, erhält der Lousberglauf zusätzlich noch eine ganz besondere Bedeutung. Behalten die 21 Läufer vom Aachener Hochschulteam die Nerven, können sie morgen zum fünften Mal in Folge die Trophäe in die Kaiserstadt holen.

Vor der letzten Etappe liegen sie komfortabel vor den Läufern aus Köln in Führung. „In Aachen haben wir wirklich ein hochkarätiges Laufteam”, so Nawrocki. „Und das Finale zuhause zu bestreiten, ist schon ein besonderer Ansporn.”

Sperrungen am Mittwoch

Folgende Straßen sind am Mittwoch von 18.30 bis etwa 20 Uhr für den Verkehr komplett gesperrt: Nizzaallee, Theresienstraße und Rütscher Straße (Nr. 118-182).

Außerdem kommt es zur Sperrung der Einfahrt Weyhestraße zur Nizzaallee, sowie des Fahrbereichs Försterstraße/Nizzaallee.

Auch der Drehturm und das Restaurant werden in dieser Zeit nicht anfahrbar sein.

Parkmöglichkeiten wird es in diesem Zeitraum in den genannten Straßen ebenfalls nicht geben. Die Rütscher Straße (Nr. 118-182) wird erst ab 22 Uhr wieder zum Parken freigegeben.

Als Ersatzparkfläche steht unterdessen der Bendplatz eingeschränkt zur Verfügung.
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