Kampfsport, Jongleure und Bollywood-Tanz

Von: Christopher Gerards
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Farbenfroh und fröhlich: Karima El-Barkani und ihre Showtanzgruppe begeisterten bei der Hochschulsportshow mit Bollywood-Tanz. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Handfeste Argumente sind gefragt, und wer zuletzt steht, der ergattert den begehrten Platz im Hörsaal. „Ein ganz normaler Uni-Alltag”, so nennt die Ju-Jutsu-Hochschulgruppe ihren Auftritt. Gemeinsam mit 16 weiteren Gruppen bilden die Kampfkünstler den Kern der Hochschulsportshow, die in dieser Form seit 1990 fester Bestandteil des Hochschullebens ist.

Rund 640 Zuschauer hat es wieder in die Sporthalle am Königshügel gezogen. Und ihnen wird einiges geboten: Ob Jonglieren, Turnen oder auch Rock´n´Roll, alle kommen auf ihre Kosten. 270 Sportler sind es insgesamt, die ihre Künste zur Schau stellen.

Tolle Einlagen bieten natürlich auch die Tänzer: Von Gesellschaftstanz über orientalische Tänze, bis hin zum Bollywood-Tanz ist vieles zu sehen. Dazu treten dieses Mal auch Überraschungsgäste auf: „High Energy” nennt sich eine der Gruppen. Bei ihrem „Hip Hop Show Dance” beweisen die Künstler um Weltmeister Andre Bryzgalov vor allem Kraft und Ausdauer. Schnelle Bewegungen und spektakuläre Figuren bieten sie dem Publikum.

Auch Prof. Ernst Schmachtenberg gefällt ihr Auftritt: „Das hat mich wirklich beeindruckt. Aber es waren durch die Bank hervorragende Darbietungen. Ich hätte viel früher hier sein müssen”, sagt der RWTH-Rektor, der in diesem Jahr zum ersten Mal Gast ist. Sein Kollege Prof. Marcus Baumann, Rektor der Fachhochschule, war schon beim letzten Mal dabei: „Ich bin schon mit Enthusiasmus hergekommen. Es ist wirklich begeisternd, so etwas zu sehen. Es ist ja auch ein Gegenpol zu dem, was die Sportler im Studium leisten müssen”, stellt er den Wert des Hochschulsports heraus.

Den erkennt auch Oberbürgermeister Marcel Philipp, der sich unter die Gäste gemischt hat. Schließlich seien es nicht zuletzt die Studierenden, „die die Stadt prägen”. Der Hochschulsport spiele dabei für sie eine große Rolle. Daher müssen auch zusätzliche Bauten für die Sportler entstehen, betont Schmachtenberg. „Es wird richtig eng”, sagt er vor allem mit Blick auf die weiter steigenden Studierendenzahlen.

Die besten Sportler geehrt

Im Rahmen der Veranstaltung findet auch die Ehrung der besten Sportler des Jahres 2010 statt. 25 sind es insgesamt, die für ihre herausragenden Leistungen bei nationalen und internationalen Wettkämpfen ausgezeichnet werden. Zusätzlich verleiht die Sparkasse Aachen Marc André Damm den Ehrenamtspreis für seine langjährige Tätigkeit als Übungsleiter und Obmann im Bereich Badminton. Der Spitzensportpreis der Stawag geht an Eva Damm für ihre besonderen Erfolge im Badminton.

Die Sportler haben bereits neue Erfolge im Blick. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.”, merkt Nico Sperle, Leiter des Hochschulsportzentrums, dazu treffend an.
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