Düsseldorf - Kabinett stellt Mittel für geplanten Hochschulpakt bereit

Kabinett stellt Mittel für geplanten Hochschulpakt bereit

Von: ddp-nrw
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Studiengebühren Studenten Universität
Noch nie haben in Nordrhein-Westfalen so viele junge Menschen ein Studium aufgenommen wie im gerade begonnenen Wintersemester. Foto: dpa

Düsseldorf. Das schwarz-gelbe Landeskabinett hat die Kofinanzierung der drei Bund-Länder-Pakte für Hoch­schulen und Forschung beschlossen.

Sofern am 4. Juni die Bundes­regierung und die Ministerpräsidenten der Länder die Fortsetzung von Hochschulpakt, Exzellenzinitiative und Pakt für Forschung und Innova­tion beschließen, haben die nordrhein-westfälischen Hochschulen damit Planungssicherheit für 90.000 zusätzliche Studienanfängerplätze bis 2015, wie das NRW-Wissenschaftsministerium am Dienstag mitteilte.

Mit der Fortsetzung des Hochschulpakts wollen Bund und Länder laut Landesregierung dem wachsenden Fachkräftebedarf auf dem Arbeitsmarkt und der steigenden Zahl von Studienberechtigten Rechnung tragen. In den Jahren 2011 bis 2015 werden bundesweit rund 275.000 zusätzliche Studienanfänger erwartet, davon rund 90.000 in Nordrhein-Westfalen. Die nordrhein-westfälischen Hochschulen sollen dafür rund 1,8 Milliarden Euro erhal­ten - die Hälfte aus dem Bundeshaushalt, die andere Hälfte trägt das Land.

Die zweite Runde der Exzellenzinitiative soll bis zum Jahr 2017 laufen und mit rund 2,7 Milliarden Euro dotiert sein. Die Mittel werden zu drei Vierteln vom Bund und zu einem Viertel vom jeweiligen Sitzland der Projekte getragen. Wie in der ersten Runde umfasst das Programm die drei Förderlinien Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunfts­konzepte. Die dritte Förderlinie wird dann auch die Qualität der Lehre begutachten.

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