München - Hospitality Management: Hotels und Restaurants leiten lernen

Hospitality Management: Hotels und Restaurants leiten lernen

Von: dpa
Letzte Aktualisierung:

München. Ein Kurhotel klingt heute irgendwie altmodisch. Wenn das gleiche Hotel dagegen als „Wellnesstempel” beworben wird, ist es plötzlich wieder superhip. Das zeigt: Wichtig sind nicht nur die Betten und der Service, sondern ein Konzept, das sich gut vermarkten lässt.

Solche Konzepte für Hotels und Restaurants zu entwickeln, das lernen Studenten im Fach Hospitality Management.

Das Stichwort Management sagt es bereits: Es geht darum, Studenten auf Führungsaufgaben in der Hotellerie und Gastronomie vorzubereiten. „Bei uns wird man also kein besserer Kneipier oder Schichtleiter bei McDonalds”, erklärt Prof. Burkhard von Freyberg von der Fachhochschule München. Sie bietet einen entsprechenden Master an, mit dem sich Tourismusfachleute auf diesen Bereich spezialisieren können.

Der ist groß: Vom Luxushotel bis zur Fastfoodkette reicht die Palette. Denn auch bei einem Burgerbrater gibt es Arbeit für studierte Manager. „Solche Franchise-Firmen sind zum Teil ja riesige Unternehmen”, erläutert von Freyberg. Außerdem sind es bei ihnen nicht zuletzt die Marke und ihr Image, die viele Menschen anziehen. Und die wollen gepflegt werden.

Im Studium stehen Betriebswirtschaft und Marketing auf dem Lehrplan. Daneben müssen Studenten auch Personalführung und Qualitätskontrolle lernen. Außerdem können sie sich später mit der Vermarktung im Internet beschäftigen.

Jobs für Absolventen gibt es nicht nur in der klassischen Hotellerie und Gastronomie. Sie sind auch in Erlebnisparks oder bei Kreuzfahrtunternehmen tätig. Und sie finden Arbeit in Banken, die neue Projekte in diesen Bereichen finanzieren.

Studieren lässt sich das Fach auf ähnliche Weise wie in München auch in Bad Honnef, Mönchengladbach und Freiburg. Weitere Angebote gibt es unter dem Stichwort „Hotel- und Tourismusmanagement”.

Die Homepage wurde aktualisiert