Hörsaalgebäude: RWTH hat jetzt 1400 neue Plätze

Von: Birgit Broecheler
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Einweihung Hörsaalgebäude P
Das neue Hörsaalgebäude in der Prof.-Pirlet-Straße.

Aachen. Rund 6000 neue Studierende der RWTH durfte Rektor Professor Ernst Schmachtenberg am Montag begrüßen. Und die jungen Leute haben gute Startbedingungen. Am gleichen Tag eröffnete NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze nämlich auch das neue Hörsaalgebäude in der Prof.-Pirlet-Straße.

Rund 11,9 Millionen Euro hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW aus dem Hochschulmodernisierungsprogramm des Landes in den 1950 Quadratmeter großen Neubau investiert. Nach zwei Jahren Bauzeit stehen nun zwei große Hörsäle mit rund 700 Plätzen, ein Seminarraum für 80 Personen sowie Büros und Nebenräume zur Verfügung. In fünf PC-gestützten Lernräumen mit über 300 Rechnerarbeitsplätzen ist der größte CIP-Pool für Studierende an einer deutschen Hochschule entstanden. 11.000 Studierende der Fakultät für Maschinenwesen werden diese Arbeitsplätze ab kommender Woche regelmäßig nutzen können.

„Gute Lehre und Forschung brauchen eine angemessene räumliche Umgebung. Deshalb investiert Nordrhein-Westfalen in die Modernisierung und Sanierung seiner Hochschulen”, betonte Wissenschaftsministerin Schulze bei der Einweihung.

„Mit dem Hochschulmodernisierungsprogramm fließen bis 2015 fünf Milliarden Euro in den Hochschulbau”, erklärte Schulze weiterhin. Ob neue Mensen, Wohnheimplätze oder Räumlichkeiten - die Aachener Hochschule leiste Enormes in Sachen Infrastruktur, so die Ministerin, die besonders die Wohnraum-Initiative „Extraraum” lobte. „Das ist vorbildhaft. Ich hoffe, dieses Engagement findet viele Nachahmer.” Die Eröffnung rechtzeitig zum Wintersemester 2012/13 ist für die RWTH ein Meilenstein zur Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs.

„Das neue Gebäude sorgt mit insgesamt über 1000 Hörsaalplätzen für eine erste Entlastung der Situation und bietet optimale Bedingungen zum Lernen und Lehren”, freute sich RWTH-Rektor Schmachtenberg. Die Kräne für den Bau weiterer Gebäude stünden bereits, denn - so der Rektor - „wir benötigen nicht nur für die doppelten Jahrgänge neue Gebäude, sondern werden auch in Zukunft Ingenieure ausbilden, die möglicherweise aus dem Ausland zu uns kommen.”

Neben der Ministerin begrüßte der Rektor auch die Kämmerin der Stadt, Annekathrin Grehling, die Oberbürgermeister Marcel Philipp vertrat. „Aachen ist eine Wachstumsregion aufgrund der Studierenden. Unsere Stadt profitiert kulturell, wirtschaftlich und auch städtebaulich von diesem Zulauf”, lobte sie. Das neue Hörsaalgebäude stehe für die Zukunftsfähigkeit und Erfolgsgeschichte der RWTH.
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