Hochschulen bekommen Forschungsgelder nur gegen bessere Lehre

Von: ddp-nrw
Letzte Aktualisierung:
Hörsaal/Uni/Studenten/Geisteswissenschaftler
Die TH Aachen ist die Hochschule mit den viertmeisten Studenten in Nordrhein-Westfalen. Foto: dpa

Düsseldorf. Die Landesregierung will Forschungsgelder an die Hochschulen nur noch bei Verbesserungen der Lehre auszahlen. „Exzellente Forschung und exzellente Lehre gehören untrennbar zusammen. Wer Elite-Uni werden möchte, muss auch in der Lehre höchsten Ansprüchen genügen”, sagte Pinkwart am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag.

Dieser Grundsatz soll bei der Neuauflage der sogenannten Exzellenzinitiative im kommenden März beachtet werden.

Als neues Kriterium in der dritten Förderlinie für sogenannte Elite-Unis haben Bund und Länder demnach die Bewertung der Lehre eingeführt. Bis Ende April müssen die Universitäten entscheiden, ob sie sich bewerben. „Wir werden die aussichtsreichen Kandidaten mit Landesgeldern dabei unterstützen”, sagte Pinkwart.

Seit 2005 sind die Mittel für den Bereich Wissenschaft und Forschung im Landeshaushalt demnach um 713 Millionen Euro beziehungsweise 14 Prozent gestiegen.

Bei den Studentenprotesten der vergangenen Wochen hatten Studenten unter anderem auch die mangelhafte Qualität der Lehre an den NRW-Hochschulen kritisiert.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert