Hochschulball mit Eleganz und exotischen Kontrasten

Von: Hanna Sturm
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Volles Haus, volle Tanzfläche: Rund 900 elegant gekleidete Gäste füllten beim Hochschulball der RWTH das Eurogress. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Noch schnell die Sohle der Tanzschuhe aufgeraut, Anzug und Abendkleid zurechtgerückt, dann eroberten die ersten Tanzpaare das Parkett im Eurogress. Mit 900 Gästen war der Galaball der RWTH Aachen erneut ausverkauft.

Aus einer studentischen Initiative Ende der 1980er Jahre entstanden, sei der Ball inzwischen zu einem Markenzeichen der RWTH geworden, sagte Rektor Ernst Schmachtenberg. „Es freut mich besonders, dass hier Studenten, Uni-Mitarbeiter und Externe gemeinsam feiern.” Die traditionelle Veranstaltung sei wohl „das eleganteste Fest” im akademischen Kalender.

Angefangen hatte der Galaball einmal als Abschlussfest der studentischen Tanzgruppen. Auch heute nutzen viele Studenten die Kurse des Hochschulsportzentrums (HSZ), um ihr Können bei Disco-Fox oder Cha-Cha-Cha aufzupolieren. „Für die Studenten ist es eine tolle Möglichkeit, das Gelernte in glamouröser Atmosphäre auch anzuwenden”, sagte Lara Welder, die Obfrau für Tanz an der RWTH. Am HSZ gibt es 16 Tanzkurse für Anfänger und Fortgeschrittene, die bei den Studenten sehr begehrt sind. Innerhalb von einer Stunde seien meist alle Plätze ausgebucht. „Wir würden gerne noch mehr Kurse anbieten, aber uns fehlen die Kapazitäten”, sagte Nico Sperle, der Leiter des HSZ.

Neben den Gesellschaftstanzrunden, präsentierte sich beim Galaball wie in den vorherigen Jahren auch die Tanzformation der Hochschule. Mit ihrem Programm „Movies” sorgten die jungen Sportler und Sportlerinnen zu Musik von Film-Klassikern wie „James Bond” oder „Indiana Jones” für ordentlich Stimmung im Saal. Der Profi-Tänzer Michael Hesse, der am HSZ auch Kurse leitet, begeisterte mit seiner Tanzpartnerin Gabriele Müller.

Einen exotischen Kontrast setzte die Gruppe Orientalischer Tanz des Hochschulsports. „Wir laden in jedem Jahr eine neue Gruppe vom Hochschulsport ein, damit das Programm abwechslungsreich bleibt”, sagte Nina Zirke, die erneut mit für die Organisation des Balls verantwortlich war. Für die Zuschauer waren die Auftritte Gelegenheit, sich einmal gemütlich zurückzulehnen und ein bisschen zu erholen, bevor sie selber wieder die Tanzfläche erobern und den Profis nacheifern konnten.
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